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Brief über die Würkung des Blattereiters bey der Inoculation
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nie hätte ich den mindesten Unterschied des-wegen bey meinen Inoculirten wahrnehmenkönnen. Die Erfahrung beweiset also, daßdas Blatterferment, welches bey der Einim-pfung der blutigen Haut beygebracht wird,für sich nichts anders als eine gute natürli-che Blattergährung hervorbringe. Wenn esnun zuweilen geschehen, daß sich andere Zu-fälle zugesellet haben, so sind selbige von sol-chen Umständen hergekommen, welche mit dereigentlichen Würkung des Blatterferments kei-ne Gemeinschaft hatten. Von dergleichenFällen werde ich nachher noch Gelegenheitnehmen zu reden. Daß aber bey einemInoculirten ungleich weniger Blattergift er-zeuget wird, ist unleugbar. Theorie und Er-fahrung beweisen dieses. Erstere, weil dasFieber und also die letzte und heftigste Wür-kung der Blatterngährung ungleich schwächerist; und diese Gährung zu einer Zeit ge-schiehet,