Sulmalla von Lumon.200wie Geister sich treffen im düstern Flügel derWinde. Die Speere durchrannten jegliche Brust;doch stürzten nicht die Feinde zu Boden! im Fal-len empfieng' sie ein Fels. Sie lagen halb ge-ſunken im Tod“. Jeder hielte die Locken ſeinesFeinds. Jeder ſchien grimmig ſeine Augen zuwälzen. Vom Felsen stürzte der Strom an ihrenSchilden, und mengte sich unten mit Blut'.“ Die Schlacht hörte auf in Ithorno.Im Frieden trassen sich die Fremden: Cathmorvon den Strömen von Atha, und Ossian Königder Harfen. Wir legten die Todten ins Grab.Wir schritten längs dem Busen von Runar.Mit einem schnellen Kahn', in der Weite, rückteeine schwellende Woge heran. Düster war der Wel-len=Besteiger, aber dort herrschte ein Schimmerdes Lichts, wie der Sonnenstrahl in Stromlosrollendem Rauche. Es war die Tochter (*) Su-ran-Dronlos, wild in schimmernden Blicken.Ihrenige, und ihre Stellung im Tode sind sehr mahlerisch,und drücken jene Wildheit der Sitten, welche die Nor-dischen Völker unterschieden, wohl aus.(*) Die Tradition hat uns den Namen dieser Fürstin be-händigt. Die Barden nennen sie Runo=Forlo, dieeinzige Ursach davon könnte nur diese seyn, daß er nichtaus dem Gallischen herrühre. Ein Unterschied, welchen dieBarden nicht beobachteten, wenn sie Namen der Frem-den
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