Druckschrift 
1 (1775)
Entstehung
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199
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199Ein Gedicht.Der Mond schritt' roth vom Berge herab. ZuZeiten erhob' sich mein Lied. Duster, auf derandern Seite, vernahm' der junge Cathmor meinLied; denn er lag', unter der Eiche, in all sei-nen blitzenden Waffen. Es tagte; wir stürztenzum Kampf: es wälzte sich der Streit von Flü-gel zu Flügel. Sie fielen, wie Häupter derDisteln, unter den Winden des Herbsis.Eine stattliche Bildung schritt' in Rüstungheran: mit dem Führer wechselte ich Streiche.Wechſelweis wurden unſere Schilde durchbohrt:laut rasselten unsere stählernen Panzer. SeinHelm stürzte zu Boden. Schimmernd glänzteder Feind. Seine Augen, zwo liebliche Flammen,rollten zwischen seinen wandernden Locken. Ichkannte Cathmorn von Atha, und warf meineLanze zu Boden. Wir wandten uns, finster, undschweigend hinweg, mit andern Feinden zu käm-pfen.So schieden die streitenden Könige (*)nicht. Sie mengten sich im schallenden Kampf-wieachtete. Diese verschiedene Denkungsart in Absichtauf die Religion, ist eine Art Beweises, daß dieCaledonier keine Colonie der Scandinavier waren,wie einige glaubten. Was einen so entfernten Zeitpunkt betrift, muß Muthmaßung die Stelle gegrün-deter Proben vertreten.(*) Culgorm und Suran=Dronlo.) Der Kampf der Kö-nige,