Sulmalla von Lumon.194Fingal zu Cluba gehört, blauaugigte Tochterder Fürsten. Auch nicht allein am Strome vonCona, sind Ossian und Oscar bekannt. Feindezitterten bey unsern Stimmen, und bebten in an-dern Ländern.“ Sulmalla “ sagte das Mädchen,„ bemerkte den Schild von Morvens Gebieter.Hoch hängt er, zum Denkmal' der Vorzeit, inder Halle meines Vaters; als Fingal zu Cluba,in den Tagen verflossener Jahre gekommen. Lautbrüllte der Eber Culdarnus, mitten in seinenFelsen und Wäldern. Inis=Huna schickte ihreJünglinge, aber alle erlagen, und Mädchen wein-ten über Gräber. Sorglos schritt Fingal nachCuldarnu. Die Kraft der Wälder wälzte sichan seinem Speer. Sie sagten; er glänzte in sei-nen Locken, der erste der sterblichen Menschen.Man vernahm seine Worte nicht bey dem Mahl'.Von seiner feurigen Seele schwanden seine Tha-ten, wie das Rollen der Dämpfe, vom Antlitzder wandernden Sonne. Die blauen Augen vonCluba schauten nicht sorglos auf seine stattlichenSchritte. Im weiſſen Buſon ſtieg' Selmas Ge-bieter, in der Mitte ihrer nächtlichen Gedanken.Aber die Winde trugen den Fremdling zu denschallenden Thälern seiner Rehe. Doch verschwander nicht für andere Länder, wie ein Dampf,der in Wolken sich senkt. Zu Zeiten schritt' erin seinem Schimmer zur entfernten Wohnungder Feinde heran. Wie der Schall der Windeſchwang
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