171Ein Gedicht.in seiner Stelle, wie der Schwall der Fluten, imengern Thal! Die Krieger stürzten zum Kampfaber fielen: Blut befärbte die Klinge von Oscar!Sein Volk vernahm das Geprassel anCrona! sie stürzten wie hundert Ströme, heran.Die Krieger von Caros entflohn; Oscar, blieb,wie ein Felß, von der Ebbe des Meers ver-lassen. Nun dunkel, und tief mit all seinen Wie-herern, rollte Caros seine Heerkraft heran: diekleinen Bäche verlieren sich in seinem Lauf'; derBoden wiegt sich herum. Von Flügel zu Flügeldehnt sich die Schlacht: zehntausend Klingenglänzen auf einmal zum Himmel. Aber warumsollte Ossian Schlachten besingen? Denn nie wirdmein Stahl mehr im Kriege erglänzen. Mit Jam-mer gedenk' ich der Tage meiner Jugend; wennich die Schwäche meines Arms verspüre. Glück-lich sind jene, die in ihrer Jugend, in der Mit-te ihres Ruhms gefallen! Sie haben die Gräberihrer Freunde nicht erblickt: sie verlohren auchnicht die Kraft, den starken Bogen zu spannen.Glücklich bist du, o Oscar, in der Mitte deinesstürzenden Wirbels. Du wandelst oft in den Fel-dern deines Ruhms, wo Caros vor deiner erha-benen Klinge entfloh'.Dunkelheit steigt auf meiner Seele, o lieb-liche Tochter von Toscar, ich seh' nicht zu Ca-run die Bildung meines Sohns; auch OscarGestalt nicht an Crona. Weit haben ihn diebrausenden Winde entfernt; und das Herz seinesVaters ist traurig. Aber führ' mich, Malvina,zum
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