—25#50I.11EinGedicht.Vinsterniß herrscht um Duthlathmon, ob-wohl der Mond zur Hälfte am Hügel sichzeigt. Die Tochter der Nacht, kehrt ihreAugen hinweg; sie blickt den ankommenden Jam-mer. An der Ebne schreitet Mornis Erzeugter:man vernimmt keinen Schall in der Halle. Keinlang-strömigter Lichtstrahl schießt zitternd durchdie Schatten. Man hört nicht die Stimme Oi-thonas, (*) mitten im Brausen der StrömeDuvrannas. “ Wo bist du in deiner Schönheitgegangen, du düsterlockigte Tochter von Nuath?Lathmon schreitet im Felde der Tapfern, aberdu versprachst in der Halle zu bleiben; du ver-sprachst in der Halle zu bleiben, bis MornisErzeugter zurückkam; bis er von Strunion zumMädchen seiner Liebe zurückkam! Thränen flossenbey ſeiner Scheidung von deiner Wange herab.In deinem Busen stieg' heimlich der Seufzer.Aber du kommst nicht mit Liedern, mit der leichtzitternden Stimme der Harfe!Dies waren die Worte von Gaul, als(*) Oithona, das Mädchen der Wellen.
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