hinterlassen war', gebahr' einen Sohn, und starb bald her-nach. Reuthamir nannte das Kind Carthon, d. i. dasRauschen der Wellen, von dem Sturme, der seinen Vater Classammor weggerissen hat, den man muthmasseteSchifbruch gelitten zu haben. Da Carthon drey Jahre altworden, nahm' Comhal, Fingals Vater, in einem vonseinen Zügen gegen die Briten, Balclutha ein, und ver-Frannte es.Reuthamir wurde im Angrif getödtet, und Car-thon durch seine Amme in Sicherheit weggeführt, die wei-cer in das inwendige Land der Dritten flohe. Da Car-thon zu männlichen Jahren kam, beschloß er sich wegen demFall Balcluthas an der Nachkommenschaft Comhals zurächen. Er segelte von der Clyde ab, und da er an denKüsten von Morven landete, überwand er zween Heldenvon Fingal, die seinen Fortgang zu hindern kamen. End-lich wurde er unwissend von seinem Vater Classammor ineinem Zweykampf getödtet. Diese Geschicht ist der Grund desgegenwärtigen Gedichts, welches sich mit der Nacht, die demTod Carthons vorgehet, eröfnet, also daß jenes, was vor-hergegangen, als eine Zwischen-Fabel eingeführet wird. DasGedicht wird Malvinen Toscars Tochter gewidmet.Carthen
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