Druckschrift 
1 (1775)
Entstehung
Seite
70
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Carric=Thura.70Crimora.Gieb mir denn diese blitzenden Waffen;dies Schwert, diesen stählernen Speer. Ich wer-de mit Connal dem Dargo begegnen, und ihmhelfen im Kampf. Lebt wohl, ihr Felsen vonArdven! ihr Hirsche! ihr Ströme des Hügelslebt wohl? Wir werden niel zuruck kehren. Weitentfernt sind unsere Gräber Und kehrten sie nicht mehr zurück?sagte Utha, mit brechendem Seufzer. Fielder Mächtige im Kampf, und überlebt ihnCrimora. War er nicht jung und voll Reitze;wie der Strahl der scheidenden Sonne? " Ullinsah' die Thränen des Mädchen, er nahm' seinesanft zitternde Harfe: der Gesang war lieblich,aber traurig. In Carric=Thura herrschte dasSchweigen.Der Herbst liegt finster an den Bergen;der graue Nebel ruht auf den Hügeln. DerWirbelwind heult auf der Heyde; durch das engeThal rollt dunkel der Fluß. Ein Baum stehtallein auf dem Hügel, und bezeichnet den schlum-mernden Connal. Mit dem Winde wirbeln dieBlätter herum, und bestreuen das Grab des Er-legten. Dort erblickt man zu Zeiten die Geisterder Todten, wenn der tiefsinnige Jäger, lang-sam allein auf der Heyde dahergeht.Wer kann, o Connal, die Quelle deinesStammes erreichen? Wer deine Väter aufrechnen?Auf dem Gebirg' wuchs dein Geschlecht, wieeine