Ein Gedicht.Fleuch zu deinem Land', versetzte die Bil-dung: brauch' die Winde, und fleuch! Ich halt'die Winde in der Höhle meiner Hand: ich be-stimm' den Lauf des Sturms. Der König vonSora iſt mein Sohn; er neigt ſich vor demStein' meiner Kraft. Sein Heer umringt Car-ric-Thura; und er wird siegen! Fleuch zu dei-nem Land', Erzeugter von Comhal, oder spüremeine flammende Wut!Er hob seinen schattigten Speer in dieHöhe! er neigte vorwärts seine schreckliche Länge.Fingal gieng' ihm entgegen, und zückte seinSchwert; die Klinge des dunkelbraunen Lund. EDer blitzende Pfad des Stahls durchdrang dendüstern Geist. Die Bildung zerfloß, gestaltlos inLuft, wie eine Säule von Rauch, welche derStab des Jünglings berührt, wie er aus dersterbenden Schmiede aufsteigt.Laut schrie Lodas Gespenst, als es, insich selber gerollt, auf dem Winde sich hob'Inistore bebte beym Klang'. Auf dem Abgrundhörten's die Wellen. Sie standen, für Schrecken,in der Mitte ihres Laufs! die Freunde von Fingal sprangen plötzlich empor. Sie griffen ihregewichtigen Speere. Sie mißten den König: zor-nig fuhren sie auf; all ihre Waffen erschollen!Der(*) Das berühmte Schwert Fingals versertigt von Lun,oder Luno einem Schmiede von Lochlin
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