dritter Geſang.31lockigten Sohn. Ich kam' gestreift mit triefendemBlut': dreymahl erhob sich das Jauchzen des Kö-nigs, wie der Ausbruch eines heulenden Winds,aus einer Wolke der Nacht. Drey Tage frolock-ten wir über die Todten, und riefen die Geyerdes Himmels. Sie kamen aus all ihren Winden,an Annirs Feinden zu weiden.Swaran! Fingal (*) liegt einſam anseinem Hügel der Nacht. Laß deinen Speer heim-lich den König durchdringen; wie Annir wirdmeine Seele frolocken.Sohn von Annir,“ antwortete Swa-ran, * ich werd nicht in Schatten ermorden.Im Lichte schreit' ich voran; die Geyer stürzensich von all ihren Winden. Sie sind gewohntmeinen Lauf aufzuspühren: er ist nicht unschäd-lich im Krieg'.Flam-(*) Fingal hatte sich einsam nach dem Gebrauche derCaledonischen Könige auf einen Hügel entfernt, weilener am folgenden Tage die Anführung des Heers aufsich selber nehmen wollte. Starnd hätte einige Nach-richt von dem Rückzuge des Königs haben können,welches ihm Anlaß giebt von Swaran zu begehren,ihn zu erstechen. Weil er durch seine Wahrsagerkunstvorsahe, daß er ihn in offener Schlacht nicht über-winden konnte
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