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Gallerie in hohen Augenschein zu nehmen, diesemnach ineinen sechsspännigen Wagen in Begleitung HöchstgemeltenTit. Freiherr von Winkelhausen Excellenz bis an dieFähr, die Steinen genannt, die Reise nach Span furtzu-setzen. Um 20ten August 1781 Nachmittags gegen 5Uhr kamen Ihro Durchlaucht der Landgraf von Hesien-kassel — so melden wiederum die „Nachrichten" — unterdem beliebten Namen eines Grafen von Plesen von Spaaund Aachen hier in Düsseldorf an und nahmen ihr Quar-tier in dem berühmten Gasthof zum 2brückerhof bey FrauZimmermann. In ihrer Suite war ein General, 5 HofCaveliers und 18 Osficianten und Bedienten. Nach ge-nommener Mittagsmahlzeit besahen Sie die hiesige Gal-lerie und reiseten um '/^ Uhr über Duisburg nacherMünster wieder nb." 10 Jahre später lesen wir, daßam 3. Juli 1792 Prinz Ludwig von Preußen hier seinQuartier nahm. — Der Iweibrückerhof wußte sein An-sehen und seinen Ruf bis zu seiner Auflösung zu be-wahren.
Neben dem Iweibrückerhofe lag da, wo jetzt 28 a, steht,das Haus „im Pflug", das 164? dem Peter Haste rt,1657 dem Matthias Urban, 1663 dem TilmannBecker gehörte, 1762 besitzen es die Erben Golzheim.1775 offerierte Kohlenhändler Peter Schuch im neuenPflug „das sümmer Geriß für 20 stbr. und die WaagKohlen für 24 stbr. bester Qualität. Diejenigen, welcheein Abscheu tragen wegen vorfallenden Unart'gkeiten anden Rhein zu kommen, belieben an seinem Hause zu be-stellen". — Zwischen diesem und dem folgenden Hausewar im 17. Jahrhundert noch ein Haus, wovon uns1717 Peter Hansen als Eigentümer genannt wird.
Das Haus Nr. 30 zeigt noch den stolzen Pfau alsfprecheudes Schild über der Thüre. Es trug diesen Na-men schon 1717, wo Rittmeister Johann Weh HersBesitzer ist,- 1784 wird als solcher Hofiat Mülheimgenannt, er verkaufte es in eben diesem Jahre mit demnebenanliegenden Hause „zum Weinberg" an den Kauf-händler Ellas, von dem es an Georg Wolfgang