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[Wanderung durch Düsseldorf]
Entstehung
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„In der Lampet", so nannte sich das Haus Nr. 41,das 1663 dem Domin icns Steffens zugehörte, inwelchem Jahre er es mit Adolf Pap end ahl gegendessen Haus auf der Rheinstraße vertauscht. Noch 1738hieß es hier Papendahls Haus. Zur französischen Zeitkam es in den Besitz des Spezereihändlers Noizet,dessen zwei Söhne irrsinnig starben. Später raufte esOaufchann Schwarz.

Von Nr. 43 wissen wir schon etwas mehr zu erzählen,wenn auch nickt viel. Es hieß hier „im schwarzen Pferd".164? soll l,o i^m Peter von Krefeld gehört haben,bei dem, wenn wir gut unterrichtet sind, 1663 Johannvon Kaiserswerth und Peter von Flingernwohnten, drei Adlige in einem Hause. Noch im selbenJahre 1663wird uns Wilhelm Kikerts oder Kükersals Besitzer genannt. 169? kauft Peter Sommers„das schwarze Pferd", 1738 ist es noch in dessen Besitz.1772 betrieb hier der Weinhändler van GeldernGastwirtschaft, wahrscheinlich war es seine Tochter Pe-tronella van Geldern, deren Gemahl HauptmannFriedrich Reichard das Haus mit einer Schuldsummebelastet. Bis in unsereZeit betrieb MatthiasSchwarK-(Hagedorn) hier eine Eisenwarenhandlung, später kauftees Peter Caspar Mittelftenscheid. Ob es wahrist, was Friedensrichter Hardung ohne weitere Nachweiseerzählt, daß im schwarzen Pferd der englische GesandteLord Petersborongh, der als ^Brautwerber für Jacob ll.beim hiesigen Hofe erschien und gleichzeitig der GeheimratDr. von Beckers,»der Inspicient (?) der Prinzeß Eleonora,ihr Absteigequartier genommen haben, wollen wir dahin-gestellt sein lassen. — Das schwarze springende Pferd istjetzt vom Giebel verschwunden, ältere Leute haben es nochgesehen.

Neben dem „schwarzen Pferd" lag das Haus „zu dendrei Königen" genannt (Nr. 45), das 1632 dem Johannvon Monheim gehörte, der es 1649 verpfändet.1662 ist er noch im Besitz. 170? verkaufen die ErbenSteinbiichel das schon 1697 „zu den drei Königen"