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Der Kulturkampf vertrieb die Schwestern aus der Stadt»nd dem Vaterlande, die Kirche steht leer da, die Kluster-nnd Schulgebäude dienen jetzt prufaue» Zwecken.
Der neben dem Ursuliucrklostcr gelegene große Ge-bändekumplef, Nr. 16 und 18, war noch 1713 Eigentumdes Bcrgischen Kanzlers Grafen von Schaesberg,ging aber später in den Besitz des Fürsten vun Ar en-de r g über.
Bis 1814 waren dort die Sitzungen des Oberappella-tionsgerichts- und Tribunals gehalten wurden. FürstArcubcrg verkaufte es wahrscheinlich an den SpediteurHartmann, dessen Sohn Fritz 1849 in der Barri-kadennncht durch einen Schuß geMet wurde, als er imBegriffe war, seine Wohnung aufzusuchen. Jetzt ist esEigentum der Familie Siebel.
Nr. 20, welches jetzt den schonen Zwecken des St.Anna- Stifts dient, war im Anfang des vorigenJahrhunderts Eigentum der Familie Nobcrtz. 1715verkaufte der Duex"- ^ni« Johann Paul IofephRobertz das von seinen Eltern ererbte Hans an denHufkammerrat A n gu st Beckc r und desscisFrau MariaAnna de Giespennmg für 5600 Rthlr. Wahrscheinlich istes durch eine Tochter dieser Eheleute an deren MannGeheimrat Johann Anton Michael He h st e r gekununcn, denn 1746 finden wir diese Familie im Besitzedes Hauses, das 1851 an das von Schwestern vomarmen Kinde Jesu geleitete Knabenwaisenhans verkauftwurde. Als sich das Haus als für diesen Zweck zu kleinerwies uud das Waisenhaus nach Obcrbilk verlegt wurde,kaufte 1872 das St. Anna-Stift das vom Waisenvereinmit einer kleinen Kapelle versehene Haus.
Nr. 22, jetzt mit dem St. Anna-Stift behufs Grün-dung eines Fllbrikarbeiteriuueuhospizes verbunden, war1715 Eigentum des Geheimsekretärs Vogels^ eine Erb.tochter dieser Familie, Maria Clara Elisabeth Vogels,brachte es ihrem Manne, dem Pfcnningsmeister und Huftcnumerrnt Leseeauc zu, dessen Erben es 1773 an dieEhelentr Geheimrat Johann Wilhelm 5,t r c y uud