232 Die Schlacht von Lora. Ein Gedicht.traurige Stimme des Hauchs, wenn er das Grasder Höhle durchſeufzt!Sie kam', sie fand' ihren Helden. IhreStimme verstummte für ewig. Sie wälzte ihreAugen im Schweigen; ward traurig, wütendund blaß! wenig waren ihrer Tage in Cona.Sie sank ins Grab. Fingal gebot' seinen Bar-den, sie besangen Lormas traurigen Fall. DieTöchter von Morven betraurten sie jährlich, amTag', da die düstern Winde des Herbsts zurück-kehren.Sohn des entfernten Lands! (*) duwohnst im Felde des Ruhms! o laß deine Stimmezu Zeiten, zum Lob' derer, die fielen, sich heben.Laß um dich ihre dünnen Geister frolocken, undan einem schwächern Strahl (**) die Seelevon Lorma sich nahn: wenn du zur Ruhe dichlegst, und der Mond deine Höhle beschaut; dannwirst du sie lieblich erblicken, aber Thränen ste-hen noch auf ihrer Wange.(*) Der Dichter wendt sich zu dem Chuldaͤer.(**) Aber komm auf einem Mondstrahl, o Morna!neben dem Fenster meiner Ruh', wenn ich an Friedengedenke, wenn das Gerassel der Waffen verschwundenFingal B. 1.Der
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