230. Die Schlacht von Lora.der hüpfende Rehbock, wie der Hirsch des erschal-lenden Cona. An seiner Seite schimmert seinSchild. Traurig ist der Klang seiner Rüstung.Erragon begegnet er im Treffen! sieh' den Kampfder Gebieter! er gleicht dem Streite der Geister,in einem düstern Sturm'. Aber fällst du, duZüchtling des Hügels, und ist dein weisser Busenmit Blute befärbt? weine, unglückliche Lorma,Aldo erliegt! der König ergriff den Speer sei-ner Kraft. Aldos Fall erregte seinen Jammer.Er wandt' seine tödlichen Augen zum Feind': aberGaul begegnete dem Herrscher von Sora. Werkann den Kampf der Herrscher beschreiben? dermächtige Fremdling erlag'.Laut schrie Fingal, "ihr Söhne von Co-na! haltet die Rechte des Tods zurück. Mächtigwar der, der itzo erliegt. Sehr wird er in Sorabetraurt! der Fremdling wird kommen zu seinerHalle, und ihr tiefes Schweigen bewundern.Der König, o Fremdling, erlag', die Freud ſei-ner Halle verschwand. Horch zum Schall seinerWälder. Dort rauscht vielleicht sein Geist! aberweit liegt er entfernt in Morven, unter derKlinge eines fremden Feinds. Dies warenFingals Worte, da der Bard das Lied desFriedens erhob'. Wir hielten die erhobene Klingezurück. Wir schonten des kraftlosen Feinds. Wirlegten Erragon ins Grab. Ich hob' die Stimmeder Wehmuth. Die Wolken der Nacht kamenrollend herab. Einige sahn Errasons Geist.Sein Antlitz war wolkigt und düster. Ein halbgebildeter Seufzer herrscht in seiner Brust. "Heildei⸗
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