Druckschrift 
2 (1775)
Entstehung
Seite
199
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199Ein Gedicht.umringt von der Nacht. Er vernahm' die Stimme derFeinde, mitten im Brüllen der tobenden Wellen. Still-schweigend vernahm' er ihre Stimmen, und ruhteauf seinem Speer'! Der Morgen stieg mit seinenStrahlen empor. Erins Söhne erschienen, wiegraue Felsen mit all ihren Bäumen. Sie sprei-ten sich über die Küste. Cairbar stand' in derMitte; er lächelte grimmig beym Anblick' desFeinds. Nathos stürzte in seinem Vermögenvoran; Darthula konnte nicht bleiben zurück.Sie kam' mit dem Held, und hob ihren blitzen-den Speer. Und wer sind diese in ihrer Rüstung,im Stolze der Jugend? Wer? als die Söhnevon Usnoth, Althos und der braunlockigte Ar-dan?Komm', sagte Nathos, komm'Gebieter des hohen Temora? Unser Kampf seyauf der Küste für das weißbusigte Mädchen. SeinVolk ist nicht mit Nathos, es bleibt jenseit destobenden Meers. Warum bringst du deine Tau-sende mit dir gegen Ethas Gebieter im Kampf!?du flohst (*) vor ihm in der Schlacht, da seineFreunde seine Lanze umringten. 2. Jünglingmit dem Herze des Stolzes! soll Erins Königkämpfen mit dir? deine Väter waren nicht ausden Berühmten, auch nicht von den Königen derMenschen. Sind die Wassen der Feinde in ihrenHallen? oder die Schilde verflossener Zeiten?Cairbar ist berühmt in Temora, nie kämpfter mit kraftlosen Kriegern!EineN 4(*) Er spielt auf die Flucht Cairbars von Selama an.