Druckschrift 
2 (1775)
Entstehung
Seite
192
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Darthula.192Nein; nie ihr Geiſter meiner Liebe, nie werd ichsie sehn.Freud' stieg' im Antlitz' von Nathos, daer das weißbusigte Mädchen vernahm'. Duschimmerst längs meiner Seele, o Tochter Sela-mas! Cairbar komm mit deinen Tausenden,Nathos Stärke ist wieder gekommen. Graulockig-ter Usnoth! du sollst nicht hören von der Fluchtdeines Sohns. Ich erinnere mich deiner Wortezu Etha, da meine Segel zu steigen begannen;da ich sie spannte nach Erin, nach Turasmoosigten Mauern! "Du gehst," sagt' er, "oNathos zum König' der Schilde! du gehst zuCuthullin, dem Führer der Menschen, der nieGefahren entfloh'; nie sey kraftlos dein Arm:nie deine Gedanken von Flucht; daß der SohnSemos nicht sage, schwach sey Ethas Geschlecht.Seine Worte mögen kommen zu Usnoth, undseine Seele in der Halle betrüben. Die Thränenwaren auf den Wangen meines Vaters. Er gabdies blitzende Schwert!„Ich kam' zu Turas Bay: aber stummwaren die Hallen von Tura. Ich schaute her-um, dort aber war niemand, Kunde von Semosedlem Erzeugten zu geben; ich gieng' zu derHalle der Muscheln, wo die Waffen seiner Vätersonst hjengen; aber die Waffen waren hinweg;der alte Lamhor (*) saß in Thränen. Woherſind die Waffen des Stahls, ſagte der aufſtehendeLam-(*) Lamh=mhot, mächtige Hand.