Lathmon.168“Sohn von Morni,“ gab ich zurück,und schritt vor ihm an der Heyde, "unsern Muthwerden unsre Väter erheben, wenn sie unsernTod betrauern. Strahlen von Freude werden ihreSeelen erheitern, wenn ihre Augen in Thränenzerfliessen. Sie werden sagen, "nicht unbekanntfielen unsere Söhne; sie verbreiteten rundum denTod.“ Aber warum sollten wir der engen Be-hausung gedenken? Die Tapfern schützet dasSchwert. Aber Tod verfolgt die Flucht der Fei-gen; nie wird ihr Ruhm vernommen. Wir stürz-ten durch die Nacht; wir kamen zum Rauscheneines Stroms, dessen blauer Lauf den Feind,durch Bäume, die zurückschallten, umirrte. Wirkamen zum Ufer des Stroms, und sahen dasschlafende Heer. Ihre Feuer an der Ebne erlo-schen; weit waren die einsamen Tritte ihrer Spä-her entfernt. Ich streckte meine Lanze vor mir,über den Strom meine Schritte zu stützen. AberGauk ergriff meine Rechte, und sprach die Worteder Tapfern. " Soll Fingals Erzeugter auf dieschlafenden Feinde sich stürzen? soll er kommen,wie ein Hauch der Nacht, wenn er heimlich diejungen Bäume zerreißt? nicht so erwarb' Fingalseinen Ruhm, auch nicht durch solche Thatensind Mornis graue Locken berühmt. Schlag',Ossian, schlag' auf den Schild, laß ihre Tau-sende steigen. Laß sie Gaul in der Ersten seinerSchlachten begegnen, daß er die Kraft seinesArms versuche.Meine Seele frolockte über den Krieger:meine börstenden Thränen flossen herab. "Undder Feind, “ sagte ich, Zwird dir begegnen, eGaul!
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