142Fingal.belnden Winde. O kämst du zu meiner Halle,wenn ich mich einsam zur Nachtzeit, befind'!Und du kommst, mein Freund. Oft hör' ichdeine leichte Hand an meiner Harfe; wenn siefern an den Mauern hängt, und der schwacheTon meine Ohren berührt. Warum ſprichſt dunicht mit mir, in meinem Jammer, und sagstmir, wenn ich meine Freunde soll seh'n? Aberdu gleitst in deinem säuselnden Lüftchen vorbey;durch Ossians graue Locken pfeiffen die Winde!Nun sammelten sich an der Seite von Mora,die Helden zum Mahl. Tausend veraltete Eichenbrennen im Winde. Die Kraft (*) der Muschelngießt sich herum. Mit Freuden schimmern dieSeelen der Krieger. Aber Lochlins Gebieterist stumm. Wehmuth flammt in den Augen sei-nes Stolzes. Er wandt sich oft gegen Lena.Er erinnerte sich seines Falls. Fingal lehut' sichan den Schild seiner Väter. Seine grauen Lockenwallten langsam am Winde, und glänzten zumStrah-(*) Die alten Celten brauten Vier; und Meth war ihnenauch nicht unbekannt. Viele alte Gedichte meldenvon Wachskerzen, und Wein, als gemeinen Sachenin Fingals Hallen. Die Caledonier hatten in ihrenöstern Anfällen in die Provinz, sich mit diesen Be-quemlichkeiten des Lebens bekannt machen, und jene inihrem eigenen Lande zwischen der Beute, die sie vonSüd=Britannien brachten, einführen können.
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