136Fingal.ne Gedanken zum einsamen Strahl' seiner Lieberückkehren!Wer kömmt mit den Locken des Alters?Es ist der Sohn der Gesänge. "Heil dir, Car-ril verflossener Zeiten! deine Stimm' ist wie dieHarfe in den Hallen von Tura. Deine Wortesind lieblich, wie der Regen, der an sonnigtenFeldern herabfällt. Warum kommst du, Carrilder Vorwelt, vom Sohn' des edlen Semo?“ Ossian, König der Schwerter,“ versetzteder Barde, "du kannst am besten Lieder an-stimmen. Lang bist du, o Führer des Kriegs,lang bist du Carril bekannt! Oft hab' ich dieHarfe für die reitzende Evirallin berührt. Ofthast du dich auch zu meiner Stimm' verfügt,in Brannos Halle der wirthlichen Muscheln.Und oft, zwischen unsern Stimmen, vernahmman die mildeste Evirallin. Einst sang' sie vomFalle des Cormac, eines Jünglings, der für ihreLiebe erlag. Ich sah' Thränen an ihrer Wange, auchan der deinen, du Erster der Menschen! IhreSeele betraurte den Unglücklichen, obwohl erihre Lieb' nicht erhielt. Wie schön unter tau-send Mädchen, war nicht die Tochter des edlenBrannd!-Bring nicht, o Carril,“ gab' ich zu-rück, "bring nicht ihr Gedächtniß zu meinem Ge-müth'. Meine Seele muß bey der Erinnerungschmelzen. Meine Augen müssen Thränen ver-gießen. Sie liegt erblaßt in der Erde; die sanft-erröthende Schöne meiner Liebe! Aber setz' dichan
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