Fingal.96er ward in Cracas Tochter verliebt. SeinSchwert ist ein Lichtstrahl an der Seite des Krie-gers. Aber seine Stirn ist finster; in seiner Seelebrausen Orkane. Ich meid' ihn auf dem toben-den Meer'; aber Soras Führer verfolgt meinenLauf."Ruh', " sagt ich, " hinter meinemSchild' ; ruh' im Frieden, du Schimmer des Lichts!Soras düsterer Führer wird flieh'n, wenn Fin-gals Arm und Seele sich gleichen. Dich könntich, o Tochter des Meers, in einsamen Höhlenverbergen. Aber Fingal flieht nie. Wo Gefah-ren sich zeigen und drohen, frolock' ich im Stur-me der Speere.“ Ich sah' Thränen auf ihrenWangen. Cracas Schöne rührte meine Seele.Nun erschien' das Schiff des stürmischen Borbar,wie eine schreckliche Welle in der Weite. Hochwaren seine Maste über das Meer, hinter ihrenschneeweissen Segeln, gebogen. Weiß rollen anjeglicher Seite die Wogen. Die Kraft des Meerserschallt. "Komm', rief ich, "vom Brüllendes Meers, komm, du Besteiger des Sturms.Genieß' in meiner Halle das Mahl. Sie ist derFremden Behausung.Neben meiner Seite stand bebend dasMädchen. Er zog seinen Bogen. Sie sank.Deine Hand ist ohnfehlbar,“ sprach ich, “ aberweich war der Feind!" Wir fochten; auch warnicht schwach der tödtliche Kampf! er stürzte un-ter meinem Schwert'. Wir legten sie in zweysteinerne Gräber, diese unglücklich liebendeJugend. So war ich in meiner Jugend, oOscar;sey
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