63Zweytes Buch.scheute keinen Feind! der Held erblickte, in seinerRuh', einen dunkelrothen Strom von Feuer, dersich vom Hügel herabstürzte. Crugal saß aufdem Strahl', ein Führer, der im Kampfe erlag'.Er siel durch Swarans Rechte, kämpfend inder Schlacht der Helden. Sein Antlitz gleichtdem Strahl' des sinkenden Monds. Seine Kleidersind Wolken des Hügels. Seine Augen zwo ster-bende Flammen! dunkel ist die Wunde seinerBrust'. "Crugal," sprach der mächtige Con-nal, Erzeugter von Dedgal, berühmt am Hü-gel der Hirsche! "warum so blaß, und so trau-rig, du Schildezerbrecher? nie verblichst du ausFurcht! was siört den geschiedenen Crugal?Er stand' dämmernd und in Thränen, und streckteseine bleiche Hand über den Held. Leis hob' erseine schwächliche Stimme, wie das Lüftchen desſchilfigten Lego!“ Connal, mein Geist ist an meinen Hü-geln: mein Leichnam am Sande von Erin. Niewirst du sprechen mit Crugal, nie an der Heydeseine einsamen Tritte erblicken. Leicht bin ich, wieder Hauch von Cromla. Ich schreit' wie derSchatten des Nebels! Connal, Colgars Erzeug-ter ich seh' eine Wolke des Tods: über LenäsEbne flattert sie düsier. Fallen müssen die Söhnedes grünenden Erin. Zieh' dich vom Felde derGeister zurück.“ Er verschwand wie der däm-mernde Mond, in der Mitte des pfeiffendenWinds. "Verweil', sagte der mächtige Con-nal, "verweil' mein dunkelrother Freund. Legab jenen Strahl des Himmels, du Sohn desstürmischen Cromla! welche Höhle ist dein ein-sames
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