Fingal.36schlug auf den wölbigten Schild. Die Hügel,die Felsen geben Antwort zurück. Längs demWald' ergeußt sich der Schall. Hirsche fahrenauf beym Pfuhle der Rehe. Vom schallendenFelsen springt Curach (*) herab; und Connalmit blutigem Speer! hoch schlägt Crugals (**)schneeweise Brust! Favis Sohn verläßt den dun-kelbraunen Hirsch. Es ist der Schild des Krie-ges, sagt' Ronnar! der Speer Cuthullinssagt' Lugar! Rüste dich Sohn des Meers! Cal-mar heb' deinen schallenden Stahl! Auf! Puno,schreckbarer Held! Cairbar von Cromlas röth-lichtem Baum'! O Eth! beng' deine Kniec; ſieigvon Lenas Strömen herab. Ca=olt streck deineSeite im gehn längs Moras pfeiffender Heyde:deine Seite, weiß wie Schaum des tobendenMeers, wenn ihn die düsteren Winde, gegendas felsigte Cuthon hintreiben.Nun schau ich die Führer im Stolz' ihrervorigen Thaten! in den Schlachten der Vorweltbrennen ihre Seelen: in den Geschichten verflosse-ner Zeiten. Ihre Augen sind feurige Flammen.Sie rollen die Feinde des Landes zu suchen. Ihremächtigen Hände liegen an ihren Schwertern.Blitze schießen aus ihren stählernen Seiten. Siestürzen, wie Ströme von den Bergen herab;jeglicher brausend von seinem Hügel. In denRü-(*) Curaech bedeutet, die Wuth der Schlacht.(**) Cruth-geal; weißfarbigt. Cuthon, der traurigeSchall der Wellen.
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