Ein Gedicht.gleich in dem Kampf! Cormalo wichen meineHelden: meine Tochter ward' von seiner Liebe be-siegt. Argon und Ruro kehrten vom Jagenzurück; die Thränen ihres Stolzes steigen herab:sie wälzen ihre schweigenden Augen, an die Hel-den von Runa, die einem Fremdlinge wichen.Sie genossen drey Tag' mit Cormalo das Mahl:der junge Argon schlug sich am vierten! werkonnte mit Argon sich schlagen! Cormalo wardüberwunden. Sein Herz schwoll mit Wehmuthdes Stolzes; er entschloß sich heimlich, meineSöhne zu tödten? sie schritten zu den Hügeln vonRuna; sie verfolgten die dunkelbraunen Hirsche.Heimlich flog' der Pfeil von Cormalo; meineKinder erlagen im Blut'. Er kam zu dem Mäd-chen ſeiner Liebe, zu Inis⸗Thonas langlockig-tem Mädchen. Sie floh'n über die Wüste. An-nir blieb' allein. Die Nacht stieg' herab, derTag kehrte wieder zurück. Weder Argons, nochRuros Stimme vernahm' ich. Endlich ward ihrgeliebter Hund, der schnellspringende Runar ge-sehn. Er kam' zu der Halle, und heulte; undschien seine Blicke, gegen den Ort ihres Sturzeszu wenden. Wir folgten ihm, wir fanden siedort: wir legten sie bey diesem moosigten StromNach der Jagd der Hirsche, ist dies des Anniregewöhnlicher Gang. Ich bin, wie der Stammeiner alten Eiche gebogen, meine Thränen fließenfür ewig!"O Ronnan!" sagte der steigende Ostcar, "Oggar, König der Speere! ruft meineHelden zu mir, die Söhne des strömigten Mor-ven. Heut' schreiten wir zu den Wässern vonLaA 5
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