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über die Geschäfte nicht zu verlieren, sich jedes eingehende Stück,auch das scheinbar unbedeutendste, vorlegen lässt, dass er bei derKatalogisirung, bei der Erledigung der oft nur ganz allgemeingehaltenen Bücher Bestellungen und bei anderen Vorgängen inder Bibliothek fortwährend anordnend und helfend eingreifenmuss, dass er durch die persönliche Beantwortung derjenigenAnfragen, welche der die Bücherexpedition besorgende Beamtenicht selbständig erledigen kann, oft stundenlang in Anspruchgenommen und an der Erledigung anderer Verwaltungsgeschäftebehindert wird, dass er infolgedessen eine Reihe von dienstlichenArbeiten, besonders wenn sie redaktioneller Natur sind, zuHause erledigen muss, lässt sich nicht vermeiden und entsprichtdurchaus den eigentümlichen Betriebsverhältnissen einer öffent-lichen Bibliothek; dass aber auch die Bureaubeamten — inerster Reihe der die Bücherausgabe besorgende Sekretär — undin gleichem Masse der Diener auch bei der zweckmässigstenZeiteinteilung keine wichtigere Arbeit ohne öftere Unterbrechungzu Ende führen können, ist nachgerade ein ganz unhaltbarerZustand geworden und wirkt thatsächlich auf die Güte undZuverlässigkeit der x\rbeiten sehr nachteilig ein; auch dieständige Beaufsichtigung des Lesesaales und seiner reichen undwohlgeordneten Handbibliothek ist nicht mehr durchzuführen.Bei anderen grossen Bibliotheken haben ähnliche Verhältnisselängst zu einer Vergrösserung des Personals geführt; ein Ver-gleich mit den grossen Centralbibliotheken wie Berlin, München,Strassburg, wo, zum grossen Vorteil der Anstalt, die Verteilungder Arbeiten in gewissem Grade unter Berücksichtigung derfachwissenschaftlichen Vorbildung und praktischen Befähigungder einzelnen Beamten erfolgen kann, wird nicht beabsichtigt,aber auch von den anderen angeseheneren Bibliotheken ist keine,die nicht zur Unterstützung und Vertretung des Vorstehers einenoder mehrere wissenschaftliche Beamten aufzuweisen hätte.
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