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Zur Begründung einiger Mehrforderungen für den Haushaltsetat 1891/92 : Stadtbibliothek in Köln
Entstehung
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Bücherexpedition sowie, mit Hülfe des Dieners, die Wieder-einstellung der Bücher; ferner die Kontrolle der periodischenSchriften und ihrer Cirkulation, die Vorprüfung der an die Buch-handlungen abgehenden Bestellungen und die Ermittelung derPreise, die Einordnung der Zugänge des alphabetischen Haupt-katalogs und des alphabetischen Repertoriums der Zeitungsaus-schnitte und Aufsätze. Ausserdem hat der Diätar den Sekretärin der Beaufsichtigung des Lesesaales sowie erforderlichen Fallesauch in anderen Arbeiten zu unterstützen und in Behinderungs-fällen zu vertreten. Der Bibliothekdiener besorgt die Reini-gung der Bibliothek, die Botengänge einschliesslich Über-bringung der Mahnbriefe, die Kollationirung und Ergänzung derZeitungen, die Beschaffung und Zusammenstellung der Zeitungs-ausschnitte, die Broschirungsarbeiten, die Ausbesserung undEtikettirung der Bücher, den Transport der vom Publikumbestellten Bücher in den Expeditionsraum oder den Lesesaalund zurück, die Verpackung der nach ausserhalb zu ver-sendenden Werke sowie alle erforderlichen Hülfsdienste bei Auf-stellung der Bücher oder bei sonstigen Gelegenheiten; ausserdembesorgt der Diener den ordnungsmässigen Verschluss der Biblio-thekräume.

Diese Arbeitskräfte können kaum die in stetiger Zunahmebegriffenen laufenden Geschäfte, noch weniger aber den un-gewöhnlich starken Bücherzuwachs der letzten Jahre be-wältigen.

Die Zahl der Journal-Nummern beträgt gegenwärtig ca. 1200im Jahre, wobei aber zu bemerken ist, dass etwa zwei Dritteileder gesamten Korrespondenz, besonders die Bücherbestellungen,einheimischer Benutzer der Bibliothek und die zahlreichen klei-neren Mitteilungen an Buchhändler, Buchbinder etc., das Journalüberhaupt nicht passiren. Die Anfragen selbst sind vielfachderart, dass ihrer Beantwortung eingehende und zeitraubende

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