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Raum hinter dem Kaiserzelt einbogen und dort den Wagenverließen. Vorausgefahren waren ihnen auf dem Wege vomSchloß zum Festplatz die Herren Regierungspräsident vonSydow und Regierungsrath Forst. Ihre Majestät die Kai-serin nahm in einem Sessel im Vordergrund des ZeltesPlatz, links neben ihr stellte sich der äußerst frisch und wohlaussehende Kaiser, rechts der Kronprinz. Links neben dieKaiserin setzte sich die Kronprinzessin mit der Prinzessin Vic-toria; rechts standen die Prinzen Wilhelm nnd Heinrich,während die übrigen Prinzen und die zum nächsten Gefolgegehörenden Herrschaften, unter welchem sich auch der russischeFürst Dolgoruti in seiner Nationaluniform befand, im Hin-tergründe gruppirten.
Nach dem Eintritt der hohen Herrschaften stimmten die^e26 Koo vereinigten Siingervcreine: „Concordia", „St. Castor-Gesangvercin", „Liedertafel" und „Rheinland" unter der Di-rektion des Herrn Falckcnberg, des Dirigenten der „Concor-dia", den Siegeschor aus dcu Mattnbäern an, der kräftigüber den Platz hintöntc. Eine Deputation Damen trat cmdas Kaiserzelt, und drei der Damen überreichten der Kaiserin,der Kronprinzessin und der Prinzessin Victoria Blumcnbou-quets, die in huldvoller Weise angenommen wurden.
Sodann hielt der Herr Oberbürgermeister Lottncr eineAnsprache an den Kaiser.
Dann fiel die Hülle, welche bisher das Denkmal denBlicken entzogen hatte und das glänzende Standbild wurdesichtbar. Es war, als steige es aus einer Wolke empor indas strahlende, warme Sonnenlicht. Aufmerksamen Blickesfolgte der Kaiser der Enthüllung und an seiner Bewegungsah man, wie sehr ihn die Feier ergriffen hatte.
Lauter Zuruf der Versammelten begrüßte die Enthüllung,und mächtig hallte das „Heil Dir im Siegerkranz!" überden Festplatz,
Der Kaiser verließ, nachdem er einige Augenblicke inBetrachtung des Denkmals versunken dagestanden, das Zeltund schritt in Begleitung des Herrn Oberbürgermeisters auf.das Denkmal zu und ging rings um dasselbe herum. Hinterihm schlössen sich die Herren vom Hofe und die hohen Mili-tärs an.