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Der Kaiser am Rhein : ein Festbericht über die Kaisertage 1884
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Jas Uarademanöverdes 7. Armeecorps am 20. September.

Der kaiserliche Zug fuhr um 9 Uhr von Benrath, kameine Viertelstunde später in Düsseldorf an und fuhr nachkurzem Aufenthalte weiter. Se. Majestät erschien am Fensterdes Salonwagens und dankte freundlichst für die ihm vonder Menschenmenge gebrachte Ovation. Auf dem Manöver-feldc langten die kaiserlichen Majestäten nach 10 Uhr an.

Es war wieder Kaiscrwctter! Noch einmal wollte derKaiser das 7. Armeecorps sehen und in der eigentlichenGefechtsparade, denn dies ist eigentlich das Corpsmanövergegen den markirten Feind; ein Gefechts-Erercieren mit ge-mischten Waffen.

Der Kaiser konnte von der Höhe südlich des GehöftesIngenfeld die ganze Gcfechtscntwickclung beobachten, es konntenandererseits auch alle Truppengattungen zur Geltung kommenund war Raum genug, daß das ganze ?. Corps sich freientfalten konnte. Zwischen Barrcnstcin und Occkhoven hattesich das Armeecorps in Rcndez-uous-Stcllung gesammelt mitder 13. Division auf dem rechten Flügel und der Front gegendie Chaufsee Grcuenbroich-Rommcrskirchen. Das 131. Regimentsowie einige Batterien Artillerie und einige Cauallcrie hattenden Höhcnzug Vollrath - Krähwinkel - Ingenfeld als markirtenFeind besetzt.

Um 10 Uhr sollte der Kaiser bei Barrenstein zu Pferdesteigen und wollte er die Truppen in der Rendcz-vous-Stellungbegrüßen. Die vorhergehenden Tage mußten den hohen Herrnaber zu sehr angestrengt haben, in seiner Stellvertretung kamder Kronprinz mit großem Gefolge; es erschien bald auchPrinz Friedrich Karl, die Frau Kronprinzessin und Prin-zessin Victoria und Prinz Albrecht. Der Kaiser und dieKaiserin in gesonderten Equipagen waren nach oben genanntemAussichtspunkt gefahren.

Bald nachdem der Kronprinz die Truppen begrüßt hatte,begann die 14. Division den Angriff auf die angeführtePosition. Cavallcrie - Attaquen bereiteten die Besetzung von

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