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Heil unserem Kaiser Wilhelm I.
Der Kaiser kommt! Ihn freudig zu begrüßenEilt hin das Volk, um ihm an seinen WegenDie freudevollen Herzen auszuschließen,Zu bringen Lieb' und Treue ihm entgegen!Von Gott, dem Bater in des Himmels Höhen,Auf ihn den reichsten Segen zu erflehen.
Die Jünglinge und Jungfrau'« stch'n gcschmücketMit Fahnen, Bändern, blumenreichen Kränzen;Ihr treues Herz ist heute hoch entzücket,In ihren Augen Frcudenthräncn glänzen,Sie können ihrem Herzcnsdrang nicht wehrenDen lieben Landcsvatcr hoch zu ehren.
Von Männern, Frauen, Meistern und GesellenSchallt „Hoch!" und Iubelruf aus voller Seele;Nach alter deutscher Sitte sie sich stellen,Auf daß im Volkeskranzc Keiner fehle;Sie Alle wollen heute gerne reichenDem theuern Kaiser ihre Liebeszcichcn.
Der Greis er hebt den Enkel in die Höhe,Daß auch uon ihm ein Hoch dem Kaiser schalle;Damit auch er das theure Antlitz sehe.Und ihm sein Kaiser immcrmchr gefalle,Sein Bild ihn möge bis zu spätsten ZeitenAuf feinen Lebenswegen treu begleiten.
Der alte Krieger, der in seinem LebenIhn oft gesehen ans dem Feld der Ehre,Will heute sich der Freude ganz hingeben;»Es rinnt vom Auge ihm die Dankcszähre,Daß er dem Kaiser, Helden, Deutschlands SiegerZujauchzen kann im Namen aller Krieger.
Heil Wilhelm Dir! Heil Dir im Sicgcrkranzc!So schallt es heut' zu Düsseldorf am Rhcine,Und in den Ruf stimm' ein das deutsche Volk, das ganze,Boll Lieb' und Tren' im innigsten Vereine:„Hoch Kaiser Wilhelm Dir und Deinem Sohne!"„Gott schütze Dich und Deine Kaiserkrone!"
Carl Huthstcincr.