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Der helle Kopf und der Trottel!
Entstehung
Seite
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Der erste Schritt auf diesem Wog zum Erfolg ist nun clor, zu er-kennen, daß man sehr wohl imstande ist, auf dem großen Arbeitsfeldder Erfindungen Früchte hervorzubringen. Mit der Erkenntnis kommtdann schon derE rfo I g" und das, was Sie vielleicht vergebens suchten,dasGlück"-. Warum erfanden Sie nicht die Nähmaschine) den Revolver,den Telegraph, den Rollschuh) den Lenkballon und dergl. tausenderleiDinge mehr? Waren Sie dazu unfähig? Ist man Ihnen zuvorgekommen?Oder hahen Sie darüber nicht nachgedacht? Unfähig waren Sie jeden-falls nicht dazu, und das soll Ihnen der Wink sein, auf diesem Wegedas Glück zu suchen. Was ächzen Sie mich eine Stunde länger in demJoch der Abhängigkeit? Warum laufen Sie sich die Füße wund auf,dem steinigen Weg harter Arbeit anter lausend Entbehrungen und Ent-täuschungen? Kann Ihnen Ihre Tätigkeit, «reichen Beruf Sie auch

hallen mögen, schnell ein Vermögen Illingen? Können Sie zu derStellung eines Induslriefürsfen, eines Großkaufmanns in Ihrem festge-legten Wirkungskreis gelangen? Nie! Denn Sie werden ja meistensim Rahmen einer einseitigen Arbeit festgehalten und da. isl ein vollesAusnutzen ihrer tatsächlichen Fähigkeil unmöglich I Diese auszu-nutzen, ist aher eine Pflicht gegen die Allgemeinheit, gegen sieh selhslund gegen Ihre Nachkommen! Was ärgern Sie sich täglich über IhrenKragerlknopf, daß er so schlecht durch den Kragen zu stecken isl?

Warum sehen Sie es täglich mit an, daß eine Dann' vor Ihnen sitzt,

der die Druckknöpfe an den Kleidern ölten stehen, weil die heutigenKnöpfe ihren Zweck noch schlechl erfüllen? Warum ersinnen Sie nichlMitlei und Wege, Vorbeugungen gegen täglich im Eisenbahnbetrieb, indei' Schiffahrl und dergl. vorkommende Unglücksfälle zu treffen? GlaubenSie. dann, daß, wenn Sie diesen Uebelständen nicht abhelfen, nicht einesTages wieder ein Anderer kommt, die Probleme löst und Vermögen er-'Werben wird, während Sic in Untätigkeit und Armut weiter in der Tret-mühle des Lebens laufen? Warum verschwenden Sic die kostbare Zeil,vielleicht ganze Nächte, nutzlos heim Lesen von aufreibenden Romanen,am Biertisch, heim Skat oder sonst einem nutzlosen Sport, anstatt sichdes Morgens und Abends eine halbe Stunde vom Schlaf abzuziehenund die Zeit zu benutzen, nach unseren Anregungen zu schaffen?Edison sagt, daß jeder, auch der Beschränkteste^ erfinden kann, wenner nur eindringlich nachdenkt. Fortwährendes Nachdenken über eineAufgabe gebärt neue Gedanken, und so fori, bis die Lösung plötzlichvor .uns steht.

Erfinden ist eben nichts weiter, wie Fleiss, und letztererist Genie. Dieses Genie nennt man auch die Fähigkeit zur andauerndenArbeit, welches der Zivilisation neue Wege, sowie ganze Industrienerschließt und neue Erwerbsquellen für große Bevölkerungszweige schafft.So waren auch die Werke der Erfinder auf dem Gebiet der Verkehrsmittel zu Wasser, zu Land, sowie in der Duft von ungeheurem Einflußauf die Kulturentwicklung der Menschheit.

Jedoch gibt es einen Todfeind jeder Erfindungstätigkeit.Dies ist der Konservatismus, eine Geburl des Trägheitsgesetzes, zu demdann gewöhnlich sich noch als würdige Töchter, die Spötterei undBesserwisserei anreihen.

Vielleicht hahen auch Sie schon vor diesem traurigen Kleeblatt

die Waffen gestreckt, als Sie einmal den Fuß kaum auf das Erfindungs-gebiet gesetzt, veranlaßt durch den Pessimismus, oder boshaften Spott

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