284 Layer.
Die belichtenden 91 Genossenschaften hatten unter anderem folgendeOeschllftsausstllnde:
Gegen Vorschußwechsel und Schuldscheine der Geschäftskundenbei Sicherstellung durch Bürgschaft 12 672 60? Mark,
- Faustpfand 122 957 -Gegen Diskonten (Geschäftswechsel) 160177 Mark,
« Hypotheken u. Kaufschillinge 1296 954 -Bei den Kontokorrentinhabern 22 904 662 -
Der Anteil der Landwirte an diesem geschäftlichen Verkehr kannvon dem Anteil der übrigen Gefchäftskunden nicht ausgefchieden werden;deshalb kann hier von einer eingehenden Mitteilung über die Einrichtungenund die Gefchäftsergebnisse abgesehen weiden.
Ähnlich wie die Schulze-Delitzschschen Kreditgenossenschaften kommenauch einige Aktienbanken (Eßlingen, Laichingen u. s. w.), welche teilweisefrüher eingetragene Genossenschaften waren, für den Personalkredit derLandwirte in Betracht.
3. Das Spartassenwesen in Württemberg.
Das Sparkassenwesen wird in Württemberg sorgfältig gepflegt undsteht in schöner Blüte. Neben der Württembergischen Sparkasse, welchein Stuttgart ihren Sitz und 507 weitere Annahmestellen im ganzenLand hat, wirken in 5? von den 64 Amtsbezirken noch Oberamtsspar«lassen. Die letzte Statistik über das Jahr 1893 umfaßt 55 Oberamts-sparkassen mit 879 weiteren Annahmestellen. Der Zinsfuß für Spar-einlagen beträgt:
bei der Württembergischen Sparkasse 3,6 °/o,. 3 Oberamtssparkassen 3,0 -
. 1 - 3,4 -
. 18 « 3,5 -
° 20 - 3,6 -
- 1 - 3,7 -° 4 « 3,75 -
- 1 . 3,8 -
- 7 « 4,0 -
Im Jahr 1893 wurden in diese Sparkassen eingelegt 34 424 613 Mk.dagegen zurückgezogen ...........25 278 504 -
die Mehreinlagen betrugen somit 9146 109 Ml.und einschließlich der zugeschriebenen Zinsen .... 11671029 -