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1 (1896) Süddeutschland
Entstehung
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Die bayerische Pfalz.

Zahl der Anlagen

durchschnittliche Arbeiterzahl

insgesamt

darunter mitüber 5 Ge-hilfen

männlich

weiblich

Hütten- und SalinenwesenIndustrie der Steine, und

Metallverarbeitung . . .Maschinen, Werkzeuge u.s.w.Chemische Industrie . . .Industrie der Heiz- undLeuchtstoffe ....

Papier und Leder....Industrie der Holz» undSchnitzstoffe ....Nahrungs- und GenußmittelBekleidung und ReinigungPolygraphische Gewerbe. .

4

272557536

306465

119

265

122

25

8

4

268547126

155651

81159122

25

4

- 1209

8 8463 6165 92?5 50?

2813 292

1744

2 065

4312

3889

482

526

2

1018

323

81

149

4

3 798688

274

2 696

190?

52

Summe ....

1140

936

41696

10 992

Besonders erwähnenswert ist die hohe Anzahl der Steinbrüche u.s.w.mit 144 und namentlich der Schuhwarenfabriken mit 114. Letzterebeschäftigen die unten erwähnte Hausindustrie. Weiterhin weist dasKünigl. Bezirksbergamt Zweibrücken für den Regierungsbezirk Pfalz 134Anlagen im Bergbau nach mit einer Arbeiterzahl von insgesamt 2351(S. 376).

Aus obigen Daten ist ersichtlich, daß die Großindustrie in der Pfalzhoch entwickelt ist. Für die ländliche Bevölkerung ist dies insofern vonbesonderer Wichtigkeit, als sie darin vortreffliche Arbeitsgelegenheit findet.Wenn es auch nicht zahlenmäßig festgestellt werden kann, so ist doch all-gemein bekannt, daß der größte Teil der Fabrik, und Bergarbeiter aufdem Lande wohnt und hier ein kleines ländliches Besitztum hat, dasvon Frau und Kindern bewirtschaftet wird. Damit im Zusammenhangesteht die Parzellierung der Grundstücke.

Hausindustrie ist in der Pfalz wenig entwickelt; neben Korbflechtereiist besonders im Bezirk Pirmasens Schuhindustrie zu erwähnen. Beider Berufszählung vom Jahre 1882 wurden 4083 Hausindustrielle