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1 (1896) Süddeutschland
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Die bayerische Pfalz.

Der Kornerbau nimmt zwar die Hälfte der Anbaufläche ein, istaber geringer als im übrigen Deutschland, dagegen treten die Hackfrüchte,Futterpflanzen und Handelsgewächse stärker in den Vordergrund. Unterden ersteren ist besonders erwähnenswert der Anbau von Zucker- undRunkelrüben, die 11818 Iia d. i. 4,56°/« (3,23) ^ der Fläche umfassen,die allerdings zum weitaus grüßten Teile als Futter dienen, nur 1905 Imd. i. 0,73°/° (1.51) werden mit Rüben zur Zuckerfabrikation abgebaut.

Unter den Handelsgewächsen tritt besonders der Anbau von Tabakhervor mit 1858 tu», d. i. 0,72"/° (0,06). Dagegen treten die meistenanderen Handelsgewächse mehr oder weniger zurück; es wurden angebautmit Raps 707,8 da -^ 0,27°/° (0,40), mit Hopfen 175,2 Im ^ 0,07°/°<0,16), mit Hanf 108,6 iia ^ 0,04°/° (0,03).

Die Landwirtschaft fclbst wird in der Pfalz sehr intensiv betrieben.Wie weit die fast ausnahmslos ergiebigeren Ernten diesem Umstände oderder Fruchtbarkeit des Bodens zuzuschreiben sind, läßt sich wohl schwerfeststellen. Die thatsächlichen Erntemengen ergeben sich aus der folgendenÜbersicht (Vierteljahrs.Heft zur Etat. d. D. R., Jahrg. 1894, IV,S. 214 ff.):

Es wurden geerntet durchschnittlich in den Jahren 1883—1892vom Im Tonnen:

Pfalz

Deutsches Reich

1.43

1.3?

1.53

1.25

1.51

1.01

1.22

0.79

1.46

1.55

1.83

130

1.60

1.1?

10.53

8.43

1.44

1.11

1.09

0.61

1.04

0.59

3,8?

3.05

4.57

2.92

«« , sWintei

lSommer

«""......... <«:«.

««l» .........?"'

! Sommer

Hafer .............

Kartoffeln ...........

R vs «Winter

"......... ISommer

Hopfen ............

Klee .............

Heu .............

l Die eingeklammerten Zahlen bedeuten die entsprechende Verhältniszahl fürdas Deutsche Reich.