Vorbemerkung.
Das Material, welches der nachfolgenden Arbeit zu Grunde liegt,war überaus schwer zu beschaffen. Wenn es gelungen ist, die Schwierig-keiten zu bewältigen, so verdanke ich das der wohlwollenden Förderung,die der Arbeit durch das Künigl. Bayerische Staatsministerium desInnern und das Künigl. Statistische Bureau zu München, durch SeineExcellenz den Regierungspräsidenten der Pfalz, Herrn von Auer zu teilgeworden ist, sowie nicht minder der besonders lebhasten Unterstützungdes Herrn Regierungsrats Eonrad in Speier, der auch Verbandsdireltor derpfälzifchen Kreditgenossenschaften ist, des Herrn Rechtsanwalts Bangratzin Landau, der als Verbandsdirettor der pfälzischen landwirtschaftlichenGenossenschaften und Kreisanwalt der Spar- und Darlehenskassen fungiert,des Herrn Dr. Michael, der als Vorstand des statistischen Bureaus derPfälzischen Hypothekenbank in Ludwigshafen mir eifrig zur Seite stand,des Weingutsbesitzers Herrn Bohm in Wachenheim, Verbandsdirektorsder pfälzischen Raisfeisenvereine, und des Herrn Ios. Lorenzen, Direktorsder Speierer Volksbank, Speier.
§ 14. ^Allgemeine Besitz- und Erwerbsverhiiltnisse in der Pfalz.
Die Pfalz zeigt gerade in Bezug auf Landwirtfchaft eigenartige, vonden meisten deutschen Staaten abweichende Verhältnisse.
Aus einer Fläche von 5928 Quadratkilometer wurden am 1. Dezem-ber 1890 728 339 Einwohner gezählt. Trotz der einen großen Teil des