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den rücksichtslosen Angriffen auf die jKerenschnüffler,mochten sie anch Mitglieder der hohen Geistlichkeit oderfeines eigenen Ordens fein — bezeichnender weise er-schienen auch die cautio eriiuinalis und der „theologischeProzeß" auf protestantischem Boden, nämlich in Rinteln,übrigens beide namenlos sin demselben Jahre, 16Z1).^Ich sage „bezeichnender weise", denn der Nachricht, daßdie e«.Mio ohne wissen des Verfassers durch die Indis»Kretion eines Dritten erschienen sei, Kann ick) KeinenGlauben beimessen.
Inbezug auf den Crfolg dieser Schrift möchte ichhier einschalten, daß sie Auffehen genug erregte, aber einEinhalten mit den Herenprozesfen war zunächst doch nurin wenigen Teilen des Reiches bemerkbar; hier imTrierischen z. B. nicht, wenn die erste Auflage derc<mtio in Kaum einem üahre vergriffen war und schonim folgenden Jahre zwei Neudrucke erschienen, so liegtdie Vermutung nahe, daß die K,erenrichter die Cremplarefo viel wie möglich aufkauften, um mit ihnen wie mitden Keren zu verfahren, d. h. sie zu verbrennen.
Ich Kehre zu meiner Behauptung zurück, daß Spefeine Eigenart bewahrt hat - wie hätte er auch sonstein Dichter sein Können? Cs gibt zudem Überlieferungen,die dafür sprechen, namentlich eine Köstliche aus Mln:Spe soll dort eine Buhlerin, die öfters von vornehmenjungen beuten Nachtkonzerte empfing, durch ein geistlichesStändchen bekehrt haben, das er ihr felbst mit gedungenenMusikanten brachte. Antonie H>aupt hat — gar nichtübel! — das Geschichtchen nach Trier verlegt und an-der Buhlerin ein anständiges, freilich gefallsüchtigesMädchen aus einer der ersten Trierer Hamilien gemacht.Auch hat sie feinsinnig dem Ständchen eins der schönstenGedichte der „Trutznachtigall" untergelegt, welches denSünder in erschütternder weise zur Buße ermahnt: