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des Verkehrs mit den Unglücklichen verdarb, was eraber nicht aussprechcn dürfte, das vertraute er demPapier an; er machte sich Aufzeichnungen, um sie späterzu verwerten.
C2 war ein Glück, daß 5pe nach Jahresfrist vondem schrecklichen Posten abberufen wurde: hatte ein Jahrgenügt, den jungen Mann in einen Greis zu verwandeln,so würden zwei bis drei seine Lebenskraft vollends ge-brochen haben.
Im Hrühjahr 1ß2s Kehrte Spe in den Kölner Moster-frieden zurück, aber er sollte ihn nicht lange genießen.Schon im Herbste desselben Jahres wurde er nach veineim Gildesheimischen geschickt, abermals ans Wunsch desMlrfürsten Serdinand nnd zu demselben Zwecke, wiefrüher nach paderborn. ver.Kurfürst hatte nämlich auf-grund der Siege Tillys beschlossen, in dem protestantischenAmt veine, das schon seinem Vorgänger zugefallen war,von seinem iu8 i^t'ormanäi Gebrauch zu machen.
Bestimmte Nachrichten, die ans nns gekommen sind,beweisen, daß die pciner nicht gerade zähe Protestantenwaren. Dennoch ist der rasche Crfolg, den Spe alsGegenreformator hatte, hanptsächlich seinein Auftretenund seiner Persönlichkeit zuzuschreiben. Cs mnszte dieniederen Massen für ihn einnehmen, daß er von eigenenMitteln lebte und sein Gehalt den Armen zuwandte;nicht minder die höheren Massen, daß er die Achtnngund Liebe der abgesetzten Prediger gewann. Unter diesenist ein Sonderling namens Ti?le hervorzuheben, gewöhnlich„der tolle Herr Tyle" genannt. Die Bekehrung zumKatholischen Glaubeu hat Antonie Haupt ihm freilich an-gedichtet <wie noch manches andere). So guten Boden uunauch der Gegcnrcformator im allgemeinen fand: es gab docheinzelne, die ihn grimmig haßten. Cin solcher machteans ihn einen Mordanfall, als er eines Tages - es warder zweite Sonntag nach Ostern (29. April) 1629 — vonpeine nach dem benachbarten Dorfe woltorp ritt, um da