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Schrill klaget heut des Glöckleins KlangVom Klosterturm hernieder,Es beten laut um Rettung hierVereint die frommen Brüder.
Geschützet liegt des Klosters DachNoch vor der Gier der Flammen,Und hilfesuchend strömt das VolkUm Suitbert zusammen.
„Du guter Hirte, der du unsZum Glauben hast geführet,0, stärk uns heute in dem Schmerz,Der jedes Herze rühret?
Das Kreuz in hocherhob'ner Hand,Spricht laut er voll Vertrauen:„0 Herr, lass bald uns dieser NotUnd Trauer Ende schauen.
Doch schickest Du die Prüfung nur,Dein Volk hier zu erproben,So wollen wir im Elend auchDich ohne Ende loben.
Du bist am Kreuze einst für unsGestorben ohne Klagen.So wollen unser Kreuz auch wirIn stiller Demut tragen."
Da stürzt ein Krieger in den Kreis,Bedeckt mit Blut und Wunden:„0 rette lieber Vater dich,Dein Volk ist überwunden.
Nicht konnten wir der UebermachtDer Sachsen widerstehen 1 .