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Hauptteile einen idealen Charakter bewahren und so ge-halten sein, dass sie die Teilnehmer begeistern undmächtig antreiben zum treuen Mitarbeiten an der Ver-wirklichung der edlen Verbandsbestrebungen. Was könnte,abgesehen von dem lebendigen Worte begeisterter Redner,zu dem Zwecke geeigneter sein, als die Stellung lebenderBilder aus der Geschichte unserer hl. kathol. Kirche,zumal, wenn Poesie und Musik in harmonischer Weisedie Bilder erläutern und so dieselben nicht nur aufunsere Augen einwirken, sondern auch zu unserenHerzen in beredter Weise sprechen lassen?
Kaum war dieser Gedanke in einem kleinen Kreisevon Vereinsmitgliedern ausgesprochen, als unser lang-jähriges, treues Mitglied, Herr Robert Obermeyerdas Leben und Wirken des hl. Suitbertus, des Apostelsdes bergischen Landes, als passenden Gegenstand fürein Festspiel vorschlug. Und bei dem Vorschlag bliebes nicht. Schon bald legte Herr Obermeyer einen wohl-durchdachten Plan zu einem geistlichen Festspiel in 3Bildern dem Schreiber dieses vor mit der Erklärung,dass er selbst die Bilder entwerfen und stellen wolle,während Herr Lehrer und Chordirigent A. Förster, dersich schon längst durch mehrere kirchenmusikalischeCompositionen rühmlichst bekannt gemacht hat, sichbereit erklärt habe, die musikalische Composition zubesorgen. Nun galt es, einen Dichter ausfindig zumachen, der dem Componisten den poetischen Text dar-bieten und insbesondere die Bilder in poetischen Dekla-mationen erläutern sollte. Ein solcher fand sich baldin der Person eines jüngeren Mitgliedes unseres Vereins,des Herrn A. P a d b e r g j r. Derselbe erklärte sich bereit,sein dichterisches Talent an den Deklamationen versuchen