Druckschrift 
1 (2005) Ms. B 1 bis B 100
Entstehung
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Ms. B 85

2, cap. 5. (142 v ) Endet am Seitenende: ... non est similisputanda illa tribu=[143 r nicht weitergeführt]. - Ed.: C. P. Hammond Bammel, DerRömerbriefkommentar des Origenes. Kritische Ausgabe der ÜbersetzungRufins, Buch 1-3, Freiburg 1990 (Vetus Latina; Aus der Gesch. der lat.Bibel, 16), S. 35-122, Z. 206; CC 20, S. 275 (Praefatio Rufini). StegmüllerRB Nr. 6221 mit Suppl. CPG Nr. 1457 mit Suppl. CPL Nr. 198m (PraefatioRufini). - 143-144 v leer.

Ms. B 85

Henricus de Langenstein sive Job Vener. Legendae etopuscula s. Francisci

Papier 130 + 11 Bl. 29 x 20,5 nördl. Rheinland (Marienfrede,Kreuzherrenkonvent ?) um 1490/95

1981 restauriert 20 Wz., darunter (Bl. 1-6) Siebpaar Buchstabe P = PiccP VIII 22, 27 (Xanten,1489); (Bl. 8-17) Siebpaar Buchstabe P ~ PiccP VII 135, 172 (Utrecht, 1491); (Bl. 49-56, 58-77) 2Siebpaare Buchstabe P, darunter ~ PiccP VIII 268 (Utrecht, 1494/95); (Bl. 118-130) SiebpaarBuchstabe P~ PiccP VII 999, 1095 (Utrecht, 1498) Lagen: I 2 +(II+1) 7 +12 V 127 + II 131 als Bl.131 foliiertes heutiges Schlußbl. der letzten Lage Inkunabelfragment (s.u.) Lage 3-14 Lagen- undDoppelblattzählung: <bl>-65... <nl>-n<5> Schriftraum 19,5-21 x 14 2 Spalten 30-42Zeilen gotische Hybrida formata 1 Hand rubriziert l ra 5-zeilige blaue Fleuronne-Initiale I, Randausläufer aufgrund Blattbeschädigung großenteils verloren.

Einband bei Restaurierung mit hellbraunem Lederbezug über Holz erneuert, unter Verwendung desalten Deckelbezugs aus dunkelbraunem Kalbleder mit Streicheisenlinien (Streifenrahmen) undEinzelstempeln: Arbeit der Werkstatt des Kreuzherrenkonvents Marienfrede, 15. Jh., 4. Viertel.Stempel des vorliegenden Einbandes aufgelistet und abgebildet bei Karpp-Jacottet, MarienfredeReste von zwei Schließen auf dem Rückdeckel vier quadratische Lederbeschläge Blattweiseraus rotgefärbtem Leder Bl. 131 offenbar auch vor der Restaurierung freistehend situiertesEinzelbl. aus einer Inkunabel: Hugo de Prato Florido: Sermones dominicales super evangeliaet epistolas (Basel, um 1485), Bl. K 2 (Beginn Sermo 94 in dominica 15 post pentecosten; SchneyerBd. 2, S. 750 f., Nr. 105); Hain 9002; in Inkunabelkatalog Düsseldorf als Nr. 561 aufgeführt fastvollständiges Exemplar dieses Drucks (Düsseldorf ULB Pr. Th. I. 377), gleichfalls aus Marienfrede;das vorliegende, nicht im Inkunabelkatalog verzeichnete Bl. jedoch diesem Exemplar nicht zugehörig ursprünglicher Pergament-Rückspiegel nach Bl. 131 freistehend eingefügt.

Hs. wurde im Raum der Kölnischen Franziskanerprovinz geschrieben (vgl. zu 8 ra -130 va ), ausweislichder Wz. am Niederrhein um 1490/95; somit könnte sie im Kreuzherrenkonvent Marienfredeentstanden sein, aus dessen Bibliothek sie stammt, vgl. V auf dem oberen Rand Besitzvermerk des17./18. Jh.: Servio Conventui B. M. Pacis ord. S. Crucis. 1809 gelangte die Hs. in die HofbibliothekDüsseldorf auf dem Oberschnitt nach Restaurierung unkenntlich gewordenes Brandkreuz(Marienfrede) geringer Rest eines ehemaligen Rückenschildes (Düsseldorf, nach 1809) beiRestaurierung in den Vorderdeckel eingeklebt.

Analecta Bollandiana 21, 1902, S. 444 B. Kruitwagen, De middelnederlandsche handschriftenover het leven van Sint Franciscus en zijn eerste gezellen, in: De Katholiek 128, 1905, S. 151-191,

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