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1 (2005) Ms. B 1 bis B 100
Entstehung
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Ms. B 75

Ms. B 75

Theologische Sammelhandschrift

Papier I + 178 Bl. 21x14,5 Marienfrede, Kreuzherrenkonvent (?) (I,III-V) 1472 (I); 15. Jh., 2./4. Viertel (II-V)

Die Hs. besteht aus fünf Teilen: I: Bl. 1-47, 129-153; II: Bl. 48-128; III: Bl. 154-159; IV: Bl. 160-175; V: Bl. 176-178 (äußere Beschreibung der einzelnen Teile s.u.) das leere Pergament-

Handschrift-Vorsatzbl. I ist die freistehende rechte Hälfte eines Doppelbl., dessen linke Hälfte alsVorderspiegel eingeklebt ist.

Brauner Kalblederbezug über Holz mit Streicheisenlinien (Rautenmuster) und Einzelstempeln; Arbeitder Werkstatt des Kreuzherrenkonvents Marienfrede, 15. Jh., 4. Viertel. Stempel des vorliegendenEinbandes aufgelistet und abgebildet bei S. Karpp-Jacottet, Marienfrede Reste einer

Mittelschließe; auf dem Rückdeckel vier kleine Buckelbeschläge.

Da die Hs. im Kreuzherrenkonvent Marienfrede gebunden wurde (s.o.), könnten ihre späteren Teile I,III-V (Teil II eingebundene Lagen des 2. Viertels des 15. Jh.) dort geschrieben worden sein: Teil Ihauptsächlich geschrieben von Jacobus Clivis, 16 v datiert: 1472; 1470 ist ein Jacobus Cosfelt deClivis in Köln immatrikuliert, vgl. Keussen Bd. 1, S. 806. Teil III (frühestens 1478; vgl. 158 vDatierung des Textes) und IV (frühestens 1481; vgl. Wz. und Datierung des Textes) jedenfalls imRaum Xanten geschrieben; Teil V ebenfalls 15. Jh., 4. Viertel Hs. gehörte der Bibliothek inMarienfrede (vgl. l r Besitzvermerk des 15. Jh.: Liber iste pertinet conventui Marie pacis;anschließend von derselben Hand kurzes Inhaltsverzeichnis zum Band) entweder bis 1809, als dieBibliothek nach Auflösung des Konvents (1806) nach Düsseldorf gelangte, oder sie war bereitsvorher (vor 1804 ?; s.u. zum Besitzschild) in das Düsseldorfer Staatsarchiv und von dort in dieHofbibliothek bzw. die Königliche Landesbibliothek gelangt (im 1850 vollendeten handschriftlichenBestandskatalog T. J. Lacomblets genannt) auf dem Oberschnitt Brandkreuz (Marienfrede); aufdem Seitenschnitt Aufschrift des 16. Jh. (?; Marienfrede): OPVSCVLVM tripertitum IOHANN1SGERSON 2' auf dem oberen Rand Besitzvermerk des 17./18 Jh. (Marienfrede): Conventus B. M.Pacis 1 % Inhaltsverzeichnis zum Band von einer Hand des frühen 19. Jh. auf dem RückenTitelschild (Düsseldorf, nach 1809; vom Schreiber des Inhaltsverzeichnisses l v ?): <Gers>onw etTh<ome> opuscula ... Ms. chart. 1472 auf dem Vorderdeckel Besitzschild des DüsseldorferStaatsarchivs, darauf zusätzlich Besitzstempel sowie Aufschriften: 48 S; 177 Folien; ,4z«g[eschieden?] 11.11.[18 ?]<W.

IlgenS. 169 f. van de Pasch, Bibliotheca, S. 10, 40, 47,49, 50 Kristeller S. 522 Krämer S.166 Handschriftencensus Rheinland Nr. 532.

I

Bl. 1-47; 129-153: Rheinland (Marienfrede, Kreuzherrenkonvent ?); 1472 8 Wz.: (Bl. 2-16, 23-25) Buchstabe P ~ PiccP XIII 376 (Xanten, 1469/70; auch Ms. B 95, Bl. 1, 3-8, 10-20: Rheinland,1470) mit Siebpaar-Variante; (Bl. 17-22) Buchstabe P Gruppe PiccP X 263-278 (1468/71); (Bl. 26-39, 142-153) Siebpaar Buchstabenwappen Typ Briquet 1885 (1469/73); (Bl. 40-47) Buchstaben TypBriquet 9746 (1458/70); (Bl. 129-140) Siebpaar Buchstabe P = PiccP XII 641, 643 (1472) Lagen:(VI+1) 13 + VI 25 + VII 39 + IV 47 ; (VI+1) 141 + VI 153 Textverlust nach Bl. 140 Lage 1Doppelblattzählung in Rot: <1>-Ö Schriftraum 14-16 x 8,5-10,5 38 va -39 va , 142 ra -153 vb 2Spalten 31^14 Zeilen gotische Hybrida 2-4 Hände, darunter Jacobus Clivis rubriziert.

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