Druckschrift 
1 (2005) Ms. B 1 bis B 100
Entstehung
Seite
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Ms. B 73

opus sequens.< Utile duximus ad opus volencium legere, brevem fideicatholice comprehensionem ... - ... patrum comprehendere possumus.(295 v -306 v ) >Incipit brevis comprehensio fidei catholice etfinis seculi.< Estigitur fides catholica credere unum Deutn in sancta Trinitate, id est trespersonas ... ... salus et vita videncium, quam ipse prestare dignetur ...secula. Amen. >Per fratrem Hermannum de Colonia.< - Auch in Ms. B 67,Bl. 204 va -213 ra (s. dort).

Ms. B 73

Honorius Augustodunensis. Beda Venerabilis. Hugo deSancto Victore. Ps.-Augustinus, Aurelius. Augustinus,Aurelius. Vigilius Thapsensis. Legenda de Corpore Christi

Papier und Pergament 210 + I Bl. 29 x 21 Düsseldorf,Kreuzherrenkonvent (?) um 1445-1455; um 1435-1440; 1439

Die Hs. wurde im 15. Jh. aus vier Teilen zusammengesetzt.

Dunkelbraunes Rindleder über Holzdeckeln (15. Jh., 2. Hälfte); dreifache Streicheisenlinien bildeneinen Außenrahmen und ein Rautenmuster auf Vorder- und Rückdeckel Reste von zwei SchließenRücken restauriert Fragment Bl. I (urspünglich Spiegel): Einzelbl., an den Rändern starkbeschnitten; Pergament; 29 x 20; Schriftraum (?) x 16; gotische Textualis; Quadratnotation auf vierroten Linien; Deutschland (?); 14. Jh., 1. Hälfte. Aus einem Antiphonarium. Gesungene Teile desOffiziums für das Fest der Himmelfahrt Mariae. Enthält u.a. (I v ) CAO Nr. 4425, 2762, 3261 und1503. (I") CAO Nr. 5454,4988 und 4703 (?).

Nur Teil IV der Hs. enthält eine Datierung (1439) der Schreiberhand (Bl. 195 rb ). Teil III entstand, wiees der Wz.-Befund belegt, wohl etwa gleichzeitig. Die vorgeschlagenen Datierungen der Teile I undII beruhen auf den Datierungen der vorgefundenen Wz. Verschiedene der Papiersorten in Teil I sindauch in Handschriften belegt, die mit Sicherheit oder wahrscheinlich im DüsseldorferKreuzherrenkonvent entstanden sind. Deshalb liegt es nahe, daß auch dieser Teil dort geschriebenwurde. Das einzige Wz. in Teil II ist mit einem der Wz. in Teil I identisch; auch Teil II stammt somitwohl aus derselben Schreiberwerkstatt. Die Schriftheimat der Teile III und IV ist unsicher. Da dieseTeile schon im 15. Jh. mit den Teilen I und II zusammengebunden wurden, enstanden auch sievermutlich ebenfalls im Kreuzherrenkonvent in Düsseldorf. Auch der Entstehungsort des Einbandesund die Bibliotheksheimat sind dort zu vermuten.

Krämer S. 166 Handschriftencensus Rheinland Nr. 530.

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