Ms. B 71
121 A, 712-720. Entspricht im wesentlichen Henricus Herpius: Theologiamystica. Collatio I. Zu Verfasserfrage, hsl. Überlieferung und Frühdruckens. DSAM Bd. 8, Sp. 303-304 (Lit); CCCM 121 A, 702-712 und 720-779(ohne Kenntnis dieser Hs.). S. auch J. Vennebusch, Die theologischenHandschriften des Stadtarchivs Köln, Teil 5: Handschriften des BestandesW* und Fragmente, Köln/Wien 1989 (Mitteil, aus dem Stadtarchiv vonKöln; Die Handschr. des Archivs; 2,5), S. 8 (zu W* 13, Bl. 22-31 1 ) und I.Neske, Katalog der lateinischen Handschriften der BayerischenStaatsbibliothek München, Clm 28615a-28786, Wiesbaden 1984 (Cataloguscodicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis; 4,10), S. 70 (zu Clm28646, Bl. 57-64 r ). -237 v -238 v leer.
Ms. B 71
Hugo de Folieto. Hugo de Sancto Victore. Hugo de SanctoVictore (?)
Papier • 306 Bl. • 21x14 • Düsseldorf, Kreuzherrenkonvent (?) • 1493;um 1490-1495
Die Hs. wurde aus zwei etwa gleichzeitig entstandenen Teilen zusammengesetzt.
Helles Schafleder über Pappdeckeln (19. Jh., 1. Hälfte) ■ Merker aus beschriftetem Pergament.
Nach den Angaben im Kolophon auf Bl. 150 r wurde Teil I am 9. Oktober 1493 fertiggestellt; derSchreiber nennt sich Hermannus Duyrckoep de Colonia (auch nachweisbar in Ms. B 2; s. dort). Anden Rändern hat er zwei weitere Datierungen eingetragen, die das Vorankommen der Schreibarbeitbelegen: Bl. IV feria 5 ante diem Passionem [4. April 1493] und Bl. 133 v infesto Benedicti [wohl dietranslatio Benedicti am 11. Juli 1493]. Auf Bl. 133 v hat er zusätzlich seinen Namen eingetragen:Frater Hermannus. Derselbe Schreiber ist Schreiber 3 in Teil II. Sein Name findet sich dort auf Bl.306 v (s.u.). Von seiner Hand stammen auch drei Datierungen ohne Jahreszahl: Bl. 215 r in profestoBenedicti [20 März oder 10. Juli], Bl. 265 v altera die Mauricii [23. SeptemberJ und Bl. 275 r inprofesto Dyonisii [8. Oktober]. Da das Kannen-Wz. sowohl in Teil I als in Teil II vorkommt,entstanden beide Teile wohl etwa gleichzeitig und am selben Ort • laut Besitz- und Inhaltsvermerkauf Bl. l r stammt die Hs. aus der Bibliothek des Kreuzherrenkonvents in Düsseldorf: In isto voluminecontinentur subscripta et pertinet Cruciferis [?] in Duysseldorp [es folgt eine Liste mit den in Teil Iund Teil II enthaltenen Werken]. Da dieser Vermerk und das anschließende Inhaltsverzeichnis vonder Schreiberhand eingetragen wurden, liegt es nahe, daß die Hs. bei den Kreuzherren in Düsseldorfentstanden ist, obwohl der Schreiber nicht als Angehöriger dieses Klosters nachgewiesen ist.
Krämer S. 172 ■ Handschriftencensus Rheinland Nr. 529.
234