Ms. B 68
Catalogue general des manuscrits des bibliotheques publiques de France,Departements, Bd. 25, Paris 1894, S. 417).
214 va VERSUS de Cluniaco. Nil valet iste lacus, quem sie spoliat Cluniacus... Nachtrag (13. Jh., 2. Viertel). 10 Verszeilen. - 214 vb leer, bis auf einenBesitzvermerk (s.o.).
Ms. B 68
Ps.-Eusebius Caesariensis. Ps.-Augustinus, Aurelius. Ps.-Cyrillus Hierosolymitanus. Regula saneti Benedicti
Papier • 133 Bl. • 21,5x14 • Düsseldorf, Kreuzherrenkonvent (?) • um1455-1465
Wz.: Schlüssel Gruppe PiccSchl II 23-33 (1458-1462) ■ Lagen: I 2 + 8 V 82 + VI 94 + 3 V 124 +(III+l) 131 + I 133 • Lagensignaturen ab <al> (Bl. 3 r ), <a2> (Bl. 4 r ), usw. bis i6 (Bl. 88 r ) (keineLagensignaturen im Pensum von Schreiber 2); Reklamant auf Bl. 124 v • Schriftraum 14,5 x 9 •29-32 (Schreiber 1) bzw. 24-26 Zeilen (Schreiber 2) • gotische Hybrida (Schreiber 1) bzw.gotische Kursive (Schreiber 2), Schreiberwechsel auf Bl. 93 v • rubriziert • Bl. 3 r , 45 r , 53 r , 93 v und95 v 3-9-zeilige Fleuronne-Initialen von sehr guter Qualität, im Pensum von Schreiber 2 (ab. Bl. 93 v )von einer anderen Hand.
Dunkelbraunes Rindleder über Holzdeckeln (15. Jh., 2. Hälfte); zwei- und dreifacheStreicheisenlinien bilden zwei Außenrahmen und ein Rautenmuster im Mittelfeld; Einzelstempelherald. Adler (klein, rhomb., nach rechts, umrandet), Blüte (sechseckig, nicht umrandet) und SchunkeFabeltier Nr. 7 • Merker aus Pergament ■ Reste einer Schließe • schmale Streifen aus einemnicht identifizierten Frühdruck auf Pergament als Falzverstärkung in jeder Lagenmitte • Rücken,Spiegel und Schutzbll. neu.
Nach dem Wz.-Befund zu urteilen, entstand die Hs. im Zeitraum 1455-1465. Sie stammt aus derBibliothek des Düsseldorfer Kreuzherrenkonvents; dies belegt der Besitzvermerk auf Bl. l r : Liberfratrum Sande Crucis in Duysseldorp (15. Jh., Ende). Die Einbandstempel wurden in derBuchbinderwerkstatt desselben Klosters benutzt (s. Schunke Bd. 2, S. 70). Vermutlich wurde die Hs.auch dort geschrieben. Bemerkenswert ist jedoch die Bezeichnung saneti patris nostri für den hl.Benedikt (Bl. 93 v ), die für ein Kloster mit der Augustinerregel nicht zutrifft.
Kurz, Augustinus, 5,2, S. 143 • Krämer S. 172 • Handschriftencensus Rheinland Nr. 525.
l r Besitzvermerk (s.o.) und ein Vermerk über den Inhalt von derselbenHand. - 1 V -2 V leer.
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