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1 (2005) Ms. B 1 bis B 100
Entstehung
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Ms. B 44

in: Scriptorium 13, 1959, S. 27-60, hier 33-44 (Lib. 5). BHL Nr. 1211,1212, 1214-1216. Zum Werk vgl. neben der o.a. Lit. auch A. H. Bredero,Bernardus van Clairvaux (1091-1153): tussen cultus en historie, Kampen1993 (dt: Bernhard von Clairvaux [1091-1153]: zwischen Kult undHistorie, Stuttgart 1996).

Ms. B 44

Vita prima sancti Bernardi abbatis

Pergament I + 127 + I Bl. 28 x 19,5 St. Joris (Georgenbusch),Zisterzienserinnenkloster (?) 15. Jh., 2. Hälfte

Bl. 114 beschädigt (Initiale ausgeschnitten) Lagen: 15 IV 120 + (III+l) 127 Lagensignaturen vonW(B1. 9 ra ) bis oIII (Bl. 107 rb ), an vielen Stellen abgeschnitten 2 Spalten 24 Zeilen litteragothica textualis von der Hand der Elisabeth de Strabach (s. Bl. 127 va ) rubriziert Bl. l ra 4-zeilige Deckfarbeninitiale in Rosa und Purpur; Bl. 42 ra , 73 vb und 90 va 3-zeilige rot/blau geteilteInitialen mit Fleuronne in Grün, Rot und Blau im niederländisch-westdeutschen Stil.

Neues, dunkelbraunes Rindleder über alten Holzdeckeln (15. Jh., 2. Hälfte oder 16. Jh., Anfang) mitBenutzung von Teilen des ursprünglichen Lederbezugs; 2- und 3-fache Streicheisenlinien bilden zweiAußenrahmen und ein kompliziertes Muster (Vorderdeckel) bzw. ein Rautenmuster (Rückdeckel) imMittelfeld; Einzelstempel: Rosette (rund, umrandet, 2 Typen), Ranke (Bordüre), Blüte (Vierblatt,rhomb., umrandet) und Blüte (Bordüre) Reste von zwei Schließen; MetallbeschlägeLesebändchen aus hellem Leder; Merker an Bl. 42, 70 und 90, jeweils aus einem schmalen Streifendes Blattes geschnitten Deck-, Vorsatz- und Nachsatzbll. neu Fragmente Bl. I und II: 2Einzelbll.; Pergament; 28 x 20 und 28 x 19,5, an den Rändern beschnitten; Schriftraum 24 x 17; 2Spalten; 32 Zeilen; frühgotische Textualis; deutsche Neumen ohne Liniensystem. Bl. I va 8-zeiligeRandleisteninitiale in Hellblau in Gelb mit Resten von Vergoldung; verschiedene 2-zeilige blaueInitialen mit rotem Fleuronne. 13. Jh., 4. Viertel. Aus einem Missale. Enthält auf Bl. II" Teile derMesse zum Fest der hll. Tiburtius und Valerianus (14. April). Text stellenweise unleserlich. Bl. I r :nachgetragene Notiz über die Weihe der Heilig-Kreuz-Kirche des Spitals in Valkenburg (NL, Prov.Limburg) am 22. Dezember 1310. Diese Notiz bildet einen terminus ante quem für die Datierung desFragments.

Schrift und Ausstattung (Fleuronne-Initialen) lassen vermuten, daß die Hs. in der zweiten Hälfte des15. Jh. entstanden ist, möglicherweise erst im frühen 16. Jh. Die Schreiberin nennt sich Elisabeth deStrabach, ordinis Cisterciensis monialis professe in Rubo divi Georgii martiris (Bl. 127 va ). Von dieserSchreiberin ist nur noch die Hs. Weimar Q 59a bekannt:Finitum et scriptum per manus sororisElizabet de Strabaich [!] ordinis Cisterciensium monialis professe in Rubo sancti Georgij martyris",vgl. Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen / Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Dielateinischen Handschriften bis 1600. Beschr. von Betty C. Bushey und N.N. Bd. 2: Quart. Wiesbadenca. 2008 (Bibliographien und Kataloge der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu Weimar). Der Ort,wo sie gearbeitet hat, ist vermutlich das unweit von Aachen gelegene Zisterzienserinnenkloster St.

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