Ms. B 40
III
Bl. 98-131: 15. Jh., 1. Drittel ■ 4 Wz.: (Bl. 98, 102-105, 109) Siebpaar Hund ~ PiccVf 3 VII 1397(1429); (Bl. 99-101, 106-108, 110-131) Siebpaar Delphin Typ Briquet 5817 (1415/18) ■ Lagen:VI 109 + (VI+2) 123 + IV 131 • 123 v Reklamant • Schriftraum 15 x 9-10 ■ 23-34 Zeilen •gotische Kursive • 2 Hände (A: 98-11 l v ; B: 112-13l v ) • rubriziert.
98 r - 13l v Johannes Chrysostomus: Homiliae Septem de laudibus s.Pauli apostoli (versio Latina Aniani Celedensis). - Druck: PG 50, 473-514. Stegmüller RB Nr. 4360. CPG Nr. 4344 mit Suppl.
Ms. B 40
Bernardus Claraevallensis
Papier • 153 Bl. • 29x20,5 • Düsseldorf, Kreuzherrenkonvent (?) • um1450-1455
Wz.: Traube = PiccFr I 266-267 (1453; auch in Ms. B 33); Traube ~ PiccFr I 400/407 (1452; auch inMs. B 5, Teil II; in Ms. B 41, Ms. B 54; in Ms. B 64, Teil II); Ochsenkopf Typ PiccO XIV 96 (1453-1458; auch in Ms. B 33, Teil I und Ms. B 152); Buchstabe P = PiccP IX (1721-1727; auch in Ms. B33 und Ms. B 152); Krone, nicht identifiziert (auch in Ms. B 33; Ms. B 64, Teil I und Ms. B 152) •Lagen: 14 V M0 + (VII-1) 153 ■ Lagensignaturen cl (Bl. 21 r ), c2 (Bl. 22^, usw. bis n4 (Bl. 124") undn5 (Bl. 125 r ), in den beiden ersten und in den beiden letzten Lagen nicht mehr vorhanden, in denübrigen Lagen gelegentlich abgeschnitten ■ Schriftraum 21 x 14,5 ■ 2 Spalten ■ 40-49 Zeilen •gotische Hybrida von guter Qualität • rubriziert • Bl. 1™, 85 va , 86 ra und 131 ra 5-8-zeilige roteInitialen mit braunem Fleuronne in schlichter, aber qualitätvoller Gestaltung.
Dunkelbraunes Rindleder über Holzdeckeln (15. Jh., 2. Hälfte); 2-3-fache Streicheisenlinien bildeneinen Außenrahmen und ein Rautenmuster im Mittelfeld; Stempel: kleiner heraldischer Adler (nachlinks, rhomb., umrandet); Blüte (sechseckig, nicht umrandet); Schunke Fabeltier Nr. 7 ■ Reste vonzwei Schließen; vorne und hinten je fünf Buckel aus Eisen (neuzeitl.) ■ Rücken beschädigt • dieEinbände von Ms. B 41 und Ms. B 54 sind nahezu identisch gestaltet • Fragmente: 2 Einzelbll. ausPergament in Vorder- und Rückdeckel; je 29 x 21; Westdeutschland (?); 14. Jh., 2. Hälfte.Schreibübungen in verschiedenen Varianten der gotischen Textualis. Bll. bis an die Blattränderbeschriftet, auch auf der Versoseite. Streifen aus derselben Hs. als Falzverstärkung in Ms. B 33.
Die Hs. ist eine Schwesterhandschrift von Ms. B 41 (Format, Wz.-Befund, Inhalt, Einband). Nebenden Sermones de tempore des Bernhard von Clairvaux enthält sie einige Sermones de sanctisdesselben Verfassers und einige kurze pseudo-Bernardinische Predigten und predigtähnlicheSchriften. Letztere Werke stammen meist von Nicolaus von Clairvaux oder von GuerricusIgniacensis. Die identifizierten Wz. legen es nahe, daß die Hs. um 1450-1455 entstanden ist. DieEinbandstempel belegen, daß die Hs. aus der Bibliothek des Kreuzherrenkonvents in Düsseldorfstammt; vermutlich ist sie auch in diesem Kloster entstanden.
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