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1 (2005) Ms. B 1 bis B 100
Entstehung
Seite
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Ms. B 26

Malachias am 2. oder 3. November 1148. Teil I kann somit nicht vor 1149 entstanden sein. DaBernhard von Clairvaux in den Überschriften auf Bl. l v und 65 v nicht als sanctus bezeichnet wird,wurden seine hier enthaltenen Werke wohl noch vor seiner Kanonisation im Jahr 1174 abgeschrieben.Die in Teil II enthaltene frühe Fassung von Kap. 5 der Vita prima sancti Bernardi wurde Kurz nachdem Tod des Bernhard von Clairvaux am 20. August 1153 (aber sicher vor seiner Kanonisation)verfaßt. Da Bernhard auch in der Überschrift des ihm gewidmeten Epitaphs (Bl. 82 r ) nicht als sanctusbezeichnet wird, entstand auch Teil II wohl 1174, vermutlich aber schon kurz nach seinem Tod. Diein Teil III überlieferten Werke sind nicht nach inhaltlichen Kriterien datierbar; die Schrift weist aber,wie auch in den Teilen I und II, auf eine Datierung in das 3. Viertel des 12. Jh. hin. Auch bezüglichder Blatteinteilung und der Zeilenzahl sind sich die drei Teile sehr ähnlich. Bemerkenswert ist, daßdie Bll. von Teil I und die der 1. Lage von Teil III etwas kleiner als die übrigen Bll. sind einBesitzvermerk des späten 12. Jh. auf Bl. l r (Liber sanctae Mariae [de] S[er]ge) belegt, daß die Hs. (inihrer heutigen Zusammensetzung ?) schon bald nach ihrer Entstehung in der ZisterzienserabteiAltenberg aufbewahrt wurde; daß die einzelnen Teile hier auch entstanden sind, ist wahrscheinlich,aber nicht gesichert.

Wattenbach S. 747 J. Leclercq, Textes cisterciens dans des bibliotheques d'Allemagne, in:Analecta sacri ordinis Cisterciensis 7, 1951, S. 46-70, hier 49 Mosler S. 40, Nr. 17 Perkow S.2, Nr. 13 Leclercq/Rochais Bd. 3, S. 299-300 Brown, La Notion de la legitimite (s.u.), S.107-108 Krämer S. 10 R. Kottje, Zu den Bibliotheken von Altenberg, Kamp, Heisterbach undHimmerod im 13. Jahrhundert, in: R. Kottje (Hg.), Die niederrheinischen Zisterzienser im spätenMittelalter. Reformbemühungen, Wirtschaft und Kultur, Köln 1992 (Zisterzienser im Rheinland, 3),S. 149-155, hier 154 Handschriftencensus Rheinland Nr. 486.

Bl. 1-66: Altenberg, Zisterzienserabtei (?); 12. Jh., 3. Viertel Lagen: 8 IV* 4 + (II-2) 66Schriftraum 12,5-14 x 7,5 22-23 Zeilen karolingische Minuskel von vier Schreibern:Schreiber 1 Bl. 1 V -8 V ; Schreiber 2 Bl. 9-35 v ; Schreiber 3 Bl. 36 r -48 v und 57 r -66 r ; Schreiber 4 Bl.49 r -56 v rubriziert.

l r [Versus de sancto Malachia EP.] Hie vitam Scotiae lege I pontificisMalachyae I Nempe Deo caram ... Nachtrag (12. Jh., 2. Hälfte). - Druck:Leclercq, Etudes, S. 177 (nach dieser Hs.); H. Härtel / F. Ekowski,Handschriften der Niedersächsischen Landesbibliothek Hannover: Teil 2:Ms I 176a - Ms Noviss. 64, Wiesbaden 1982 (Mittelalterl. Handschr. inNiedersachsen; 6), S. 61-62 (nach Ms 1 188, Bl. 101 r ).

l v - 65 v Bernardus Claraevallensis: Vita sancti Malachiae ep. (1 v -3 V ) Prolog: >Incipit prologus domni Bernardi abbatis in Vitam sanctiMalachiae episcopi et confessoris.< (3 V -65 V ) Text. >Vita venerabilis viriMalachye episcopi.< - Druck: Leclercq/Rochais Bd. 3, S. 307-378 (mitBenutzung dieser Hs. als Hs. V). BHL Nr. 5188; N. Palmer, Zisterzienserund ihre Bücher. Die mittelalterliche Bibliotheksgeschichte von Kloster

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