Ms. B 18
154 va - 171 rb [Odo Glannafoliensis]: Vita sancti Mauri abbatis.(154 va -156 ra ) Prolog. >Incipit Prefacio in Vitam beati Mauri abbatis.<(156 ra -171 rb ) Text. >Incipit Vita beatissimi Mauri abbatis.< Am Schluß:Schreiberspruch (wie auf Bl. 129 vb ) und Besitzvermerk (s.o.). - Druck:AASS, Januar, Bd. 2, S. 321-332. BHL Nr. 5773. - 171 v leer.
Ms. B 18
Beda Venerabilis
Pergament • 224 Bl. • 33,5x23,5 • Altenberg, Zisterzienserabtei (?) • 12.Jh., 2. Hälfte
Tintenfraß auf Bl. 2, 7-23 und 221-224, gelegentlich mit Textverlust • Lagen: 28 IV 224 ■Lagenzählung I-XXVIII (Bl. 224 v ), gelegentlich mit einem Punkt links und rechts, ab Bl. 120 v ineinem roten Rahmen • Schriftraum 22,5-23 x 16-16,5 • 2 Spalten • 30-31 Zeilenfrühgotische Textualis von zwei Schreibern, bei Schreiber 1 unregelmäßig (mehrere Schreiber ?);Schreiberwechsel auf Bl. 176 va ; Interpunktion im Spätmittelalter ergänzt • rubriziert • Bl. l va und8 va 10- bzw. 9-zeilige Silhouetten-Initiale, Bl. 124 va und 156 ra 7- bzw. 14-zeilige Spaltleisteninitiale(vermutlich nachgetragen); verschiedene kleine rote und grüne Silhouetteninitialen in anspruchsloserGestaltung.
Helles Rindleder über Holzdeckeln (14. Jh. ?), eingehend restauriert ■ zwei Langriemenschließen(eine vollständig) von Rückdeckel nach Vorderdeckel; kunstvoll gestaltete Scharnierschließe in derGestalt eines Vogels; Spuren einer dreieckigen Kettenbefestigung auf dem Vorderdeckel (oben);vergleichbarer Einband: Ms. B 49 • Titel (Etikett) Beda super Lucam (15. Jh.) auf demVorderdeckel mit Spuren einer Fenestra (nur unter einer Quarzlampe lesbar); Spuren von vierBuckeln auf dem Vorderdeckel ■ Bl. 8, 55 und 124 Merker aus einem schmalen, dem Bl.entnommenen Pergamentstreifen • Fragment im Rückdeckel: Teil eines Doppelbl.; Pergament. 33 x13. Schriftraum 20,5 x 13. 2 Spalten. 47 Zeilen; sehr kleine gotische Textualis. 13. Jh., 1. Hälfte. Aus:[Petrus Lombardus: Collectanea in Epistolas sancti Pauli]. Links: [...] 'Cum autem venissem'[II Cor 2,12] Christipredicandi, etc.... -... epistolis, quia ' Vos estis' [II Cor 3,2] [...]. Druck: PL 192,Sp. 20, Z. 2 - Sp. 23, Z. 21. Rechts: [...] 'Semper enim' [II Cor 4,10]. Vere moriißcatione Ihesucircumferimus ... - ... non carent. 'Seimus enim' [II Cor 5,1] [...]. Druck: aaO, Sp. 33, Z. 3 - Sp. 35,Z. 15. v. unten. Stegmüller RB Nr. 6657.
Schrift und Ausstattung weisen auf eine Datierung in der 2. Hälfte des 12. Jh. hin. Es ist unsicher, obdie Hs. in der Zisterzienserabtei Altenberg entstanden ist, aber der Besitzvermerk Liber sanete Mariede Berge (13. Jh.) im Vorderdeckel belegt, daß sie schon frühzeitig in diesem Kloster aufbewahrtwurde • nachgetragenes Inhaltsverzeichnis (15. Jh.), ebenfalls im Vorderdeckel.
Mosler S. 39, Nr. 11 • Perkow S. 1, Nr. 8 ■ Krämer S. 9 ■ Handschriftencensus Rheinland Nr.
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