Druckschrift 
1 (2005) Ms. B 1 bis B 100
Entstehung
Seite
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Ms. B 12

Ms. B 12

Augustinus, Aurelius. Ps.-Augustinus, Aurelius. CaesariusArelatensis. Petrus Chrysologus (?). Alcherus Claraevallensis(?). Gennadius Massiliensis. Pelagius Haereticus. Pomerius,Iulianus. Iulianus Toletanus. Epigrammata. Ps.-Seneca,Lucius Annaeus

Papier 319 Bl. 29x21 Düsseldorf, Kreuzherrenkonvent (?) um1485-1500

Die Hs. wurde im 15. Jh. aus drei Teilen zusammengesetzt.

Einband: Rücken aus Leder, Deckel aus Pappe (19. Jh., Ende oder 20. Jh., Anf.) in allen Teilen:Merker aus hellem Pergament am Anfang jedes Textes; laufende Titel.

Die drei Teile, aus welchen die Hs. zusammengesetzt wurde, sind in den Zeitraum 1485-1500 zudatieren; dies belegt der Wz.-Befund. Bemerkenswert sind die Datierungen von einer derSchreiberhände in den Teilen I und II auf Bl. 82 v in profesto Panthaleonis [27. Juli], Bl. 102 r inprofesto Barbare [3. Dezember], Bl. 117 r in profesto Valentini [13. Februar], Bl. 157 va in festivitate[?] Nycolai [...] [6. Dez. ?] und Bl. 229 v in festivitate Prothi et Jacinti [11. September], jeweils amunteren Rand. Nach den teilweise identischen Wz. und Schreiberhänden und nach den stilistischübereinstimmenden Fleuronne-Initialen zu urteilen, sind die drei Teile wohl alle am selben Ortentstanden, vermutlich im Kreuzherrenkonvent in Düsseldorf. Ein gleichzeitiger Besitzvermerk aufBl. l r belegt die Herkunft der Hs. aus der Bibliothek dieses Klosters: Liber fratrum Sancte Crucis inDusseldorp (15. Jh., Ende oder 16. Jh., Anf.) verschiedene der hier enthaltenen Werke des

Augustinus und Ps.-Augustinus, wie auch die Briefe des Ps.-Seneca und die Disputatio divitis etpauperis sind auch in der Hs. Köln StA GB fol. 1 überliefert (s. J. Vennebusch, Die theologischenHandschriften des Stadtarchivs Köln, Teil 1: Die Folio-Handschriften der Gymnasialbibliothek,Köln/Wien 1976 [Mitteil, aus dem Stadtarchiv von Köln; Die Handschr. des Archivs; 2,1], S. 3-6).Letztere Hs., datiert 1456, stammt aus dem Kreuzherrenkonvent in Köln. Bemerkenswert sind die nurselten überlieferten Epigramme des Diogenes Laertius (Bl. 315 va -316 ra ); nur in diesen Werken wurdedie klassische Rechtschreibung des Lateinischen benutzt.

Van den Bosch, Observantie, S. 137 Kurz, Augustinus, 5,2, S. 141-142 Kristeller S. 522KrämerS. 172 Handschriftencensus Rheinland Nr. 472.

I

Bl. 1-121: Düsseldorf, Kreuzherrenkonvent (?); um 1485-1500 Wz.: Stern mit Krone TypBriquet 6112 (1484; auch in Teil II); Lilie Typ PiccLi III 1719-1733 (1491-1499; auch in Teil II undin Ms. B 71, Teil II); Buchstabe P ~ PiccP IV 339 (1489, 1490); Buchstabe P Typ PiccP XIII 85-141(1478-1506); Kanne Typ Briquet 12477-12478 (1476-1484; auch in Teil II); Kanne Typ Briquet12621 (1483-1496; auch in Teil II und in Ms. B 6; Ms. B 141) Lagen: (V+l)" + 11 V 121

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