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1 (2005) Ms. B 1 bis B 100
Entstehung
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Ms. B8

1815 errichteten Stifte und Klöster von ihrer Gründung bis zur Aufhebung,Teil 2: Münster - Zwillbrock, Münster 1994 (Veröffentl. d. Hist. Komm, fürWestfalen, 44), S. 367; DHGE Bd. 26, Sp. 1311-1312 Geweils ohneKenntnis des hier überlieferten Werkes).

202 va - 204 va [EXPOSITIO IN CT 2,1.] Ego sum ... [Ct 2,1]. Scribitur in librode enigmatibus, id est obscuris questionibus, regina Sabba egressa est adregem Salomonem ... - ... merito ergo dich: Ego ßos campi. Ad quem nosperducat... Ihesus. Amen. Benedictum sit nomen Domini. - Nachgetragen:Orate pro Johanne Amelonck. Liber Mariepacis [15. Jh., Ende]. - 204 vbleer.

MS.B8

Homiliarium (Augustinus. Alcuinus. Smaragdus SanctiMichaelis. Gregorius I. papa)

Pergament 144 Bl. 27x19,5 Essen, Kanonissenstift 10. Jh.

1990 restauriert Lagen: 18 IV 144 Schriftraum 21 x 13 21 Zeilen karolingische Minuskel 1 Hand an den Textanfängen 2-3-zeilige hellrote Capitalis- und Unzial-Initialen, zumeist grünbzw. gelb gefüllt; Überschriften teilweise grün oder gelb unterlegt; in Tabula 23 r AbkürzungOjW[E]Z,[IA] durchgehend in Blau; Farben sämtlich verblaßt.

Heutiger Einband von 1990: weißer Schweinslederbezug über Holz; zwei Schließen in Düsseldorfals Ms. fragm. M 009 separat verwahrt werden Fragmente zweier Doppelbll. aus einem lat.Pergament-LEKTIONAR des 15. Jh. (erhalten: Teile der Lektionen zum vierten Sonntag nach Osternund zur Woche danach, zu den Rogationes, zur Pfingstvigil und zu Pfingsten; von denselbenDoppelbll. stammen Einbandfragmente zu Ms. B 4, 79, 113), ehemals aufgeklebt auf den inDüsseldorf nach 1819/20 gefertigten früheren Einband der Hs., dessen Aussehen u.a. demjenigen vonMs. B 80 entsprach (s. dort). Ehemaliger Einband gehörte zu einer Gruppe von Einbänden von 13Hss. Essener Provenienz in der ULB Düsseldorf, die mit Fragmenten dieses Lektionars ausgestattetsind bzw. waren, vgl. Karpp, Handschriften Essen, S. 185-189, mit Taf. 14.

Schreibstil verweist nach Hoffmann (s.u.) auf eine Entstehung der Hs. im Kanonissenstift Essen im10. Jh., frühestens 2. Viertel (ähnlich Kahsnitz, s.u.); daß sie als Homiliar Verwendung fand, zeigensporadische, von mehreren Händen des 10./11. Jh. interlinear oder auf den Rändern nachgetrageneZiffern einer Lektionenzählung und diesbezügliche Randvermerke (z.B. 4 V auf dem unteren Rand:Lectio VII evangelium q[u]od recentissime recitatum est) ehemaliges Rückenschild des früherenEinbandes (s.o.) bei Restaurierung in den Vorderdeckel eingeklebt: Homeliae diversorum da derfrühere Einband (s.o.) formal denjenigen Einbänden entspricht, die für die meisten der 1819/20 ausder Bibliothek des Essener Kanonissenstifts (zuletzt: fürstliches, freiweltliches Damenstift) in dieKönigliche Landesbibliothek Düsseldorf gelangten Hss. angefertigt wurden, kann diese Provenienzauch für vorliegende Hs. vorausgesetzt werden; vgl. Karpp, Handschriften Essen, S. 165-170, 173,185-189.

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