Ms. B7
240 va - 244 vb [Expositio RHYTHMICA de Symbolo apostolorum.]>Sequitur rigmus [!] dulcis de fide catholica.< Clamat nobis vox divina /regnum discors quodfestina /manet desolacio. /Est et domus ruitura ... - ...mereatur regnare perhenniter. >Amen.< - Walther I Nr. 2821. Auch BerlinSB Ms. theol. lat. fol. 46, Bl. 183 v -186 v ; vgl. Rose, Verzeichniss, Nr. 342.
MS.B7
Johannes Blomendal
Papier • 204 Bl. ■ 21x14 • Borken (Westfalen) • 15. Jh., 2. Viertel
Bl. 23, 39 und 40 fast vollständig ausgerissen (Textverluste) • Wz.: Ochsenkopf (geringfügigvariiert auch in Ms. B 129, Teil II: Borken/Westfalen ?, 1447); Ochse Gruppe PiccVf 3 VI 1040-1070(1446-1463) • Lagen: 17 VI 204 • bemerkenswerte Lagenzählung, jeweils auf dem letzten Bl.einer Lage und auf dem ersten Bl. der nächsten Lage: von a (Bl. 12 v ), b (Bl. 13"), c (Bl. 24 v ), a?(Bl.25 1 ), usw. bis v (Bl. 120 und von XlP (Bl. 132 v ), 13 (Bl. 133 r ), 14 (Bl. 144 v ), usw. bis 22 (Bl. 192 v )und23(Bl. 193 1 ) ■ Schriftraum 13,5-15,5 x 9-10,5 • 2 Spalten ■ 28-38 Zeilen • regel-mäßigegotische Hybrida von der Hand des Arnoldus de Vorschelen • rubriziert ■ Bl. 3 ra 9-zeilige roteInitiale mit schlichtem grünen Fleuronne; Bl. 21 rb , 35 ra , 36 va , 43 rb u.ö. 2-5-zeilige Initialen vomselben Typ; am oberen Rand zahlreiche verlängerte Buchstaben mit Männerköpfen (Masken) in Rotund Grün.
Dunkelbraunes Rindleder über Holzdeckeln (15. Jh., 2. Hälfte); doppelte Streicheisenlinien bildeneinen Außenrahmen und ein Muster aus Rechtecken in Mittelfeld; Einzelstempel Hirsch (rechteckig,nach links, umrandet) und Greif (oder Löwe, nach rechts, umrandet), in sieben Reihen zu vierStempeln angeordnet • 2 Schließen (beide erneuert) • Brandkreuz im oberen Schnitt(Marienfrede) • Rücken restauriert, Deckbll. neu; auf dem Vorderschnitt Fasciculus virtutum etviciorum (16. oder 17. Jh.) • Fragment: schmaler Pergamentstreifen im Gelenk (vorne). Schriftraum(?) x 10,5. Frühgotische Textualis. 12. Jh., 2. Hälfte. Aus: [Usuardus Sangermanensis:Martyrologium], Anfang der Notiz über die hll. Vitalis und Agricola (27. November). Druck: J.Dubois, Le martyrologe d'Usuard. Texte et Commentaire, Brüssel 1965 (Subsidia Hagiographica,40), S. 349. Fragment aus derselben Hs. in Ms. B 61.
Nach den Angaben im Schreibervermerk (Bl. 2 vb ) und im Kolophon (Bl. 202 rb ) entstand die Hs. inBorken (Westfalen). Der Wz.-Befund weist auf eine Datierung im 2. Viertel des 15. Jh. hin. Die Handdes Schreibers Arnoldus de Vorschelen ist auch in Ms. B 61, 112, 120, 129 und Ms. C 93 sowie inDarmstadt LuHB Hs 2273 zu finden. Um 1450 übertrug er einen hochdt. Vaterunser-Kommentar insNiederdt. (vgl. Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, hg. v. W. Stammler, Bd. 1,Berlin/Leipzig 1933, Sp. 142; VL 2 Bd. 10, Sp. 175). 1436 ist er in Duisburg nachweisbar (vgl. G.Achten u.a., Die lateinischen Gebetbuchhandschriften der hessischen Landes- undHochschulbibliothek Darmstadt, Wiesbaden 1972 [Die Hss. d. Hess. Landes- und Hochschulbibl.Darmstadt, 3], S. 64, zur Darmstädter Hs.) und hielt sich wohl erst danach, jedenfalls im 2. Drittel des15. Jh., in Borken/Westfalen auf. Der Schreiber ist möglicherweise mit Arnoldus Marie Pacis
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